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Teil III. Geld-Giroverkehr.
dem zur Tilgung der Kapitalschuld 4 Drachmen, zusammen 8 Drachmen
und 4 Obelen. Er übergibt den vorliegenden Papyrus {iriTrá-Kiov)
als Scheck an Pasión, und Pasión holt sich daraufhin das
Geld von Alexandres. Indessen können wir — und zwar mit
größerer Wahrscheinlichkeit — in Alexandres auch einen Privatmann
sehen, der mit Syros irgendwie in Geschäftsverbindung steht;
alsdann ist der Papyrus ein einfacher Privatbrief, und es ließe
sich der innere Zusammenhang mehrfach in anderer Weise deuten.
Auch sollte man glauben, daß im Falle eines Schecks die Adresse
lauten müßte ; ’AXeEávbpip rpaTreZÍTr). Alexandres befindet sich irgendwo
im Faijum, dagegen Syros in Alexandreia (èm xfiç ttóXcujç).
Abschnitt 46.
Selbständige Girobankbescheinigung.
Wenn A eine Girozahlung an B leistet, so erhält A von der
Bank eine Bescheinigung über die bankmäßige Ausführung
der Zahlung. Dabei ist es gleichgiltig, ob A in bar auf das
Giroguthaben des B zahlt, oder ob A selber Giroguthaber ist und
daher durch Wegschrift von seinem Guthaben zahlt. Von dieser
Girobankbescheinigung ist die Quittung zu unterscheiden,
die B an A erteilt. Eine zweite Quittung erteilt B an die Bank
(vgl. Abschn. 48). Die Bank erteilt keine Quittung über eine
Girozahlung.
Leistet ein Girozahler eine Zahlung an den Staatsspeicher,
so empfängt er darüber eine Quittung des Staatsspeichers; der
Staatsspeicher spricht in der ersten Person : „ich habe zur Auszahlung
an B empfangen von A x Artaben“. Leistet dagegen ein
Girozahler eine Zahlung an die Bank, so spricht die Bank in der
an den Zahler behändigten Bescheinigung nicht: „ich habe empfangen“,
sondern: „es hat B von A empfangen“. Die Bank stellt
sich also auf den strengen Standpunkt des Vermittlers der Girozahlung,
und die an den Zahler behändigte Bescheinigung ist darum
keine Quittung. Die Bank erteilt an Stelle von Quittungen nur
Bescheinigungen darüber, daß die Girozahlung in der gewünschten
Form ausgeführt sei (Girobankbescheinigung für den Zahler). Es
geschieht das mit der Formel: ó A tuj B, tòv B Trapa toO A
òpaxpàç X, wobei A der Zahler und B der Zahlungsempfänger ist.
Die Speicherformel dagegen lautet: pepeipiípeGa eiç tòv B útrèp
Toö A apxaßag x od. ähnl.