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“bekanntlich beide als heiliger Georg und heiliger Eustachius
auf den Flügeln des Altars porträtähnlich dargestellt sind. Der
fromme Sinn der Brüder hat hier ein Denkmal entstehen lassen,
das allein genügte, ihr und ihres Geschlechtes Namen für alle
Zeiten unsterblich zu machen 1 ).
Die Nürnberger Familie, die sich von ihren Gütern Holn
stein und Lonerstadt seit der Mitte des 16. Jahrhunderts
Paumgartner von Holnstein und Lonerstadt nannte, bestand
noch bis Anfang des 18. Jahrhunderts, ohne dass jedoch aus
ihr weiterhin Männer hervorgegangen wären, die mehr als
stadtgeschichtliches Interesse besitzen. Im Jahre 1726 er
losch die Linie und mit ihr zugleich das ganze Geschlecht, da
der Augsburger Stamm nach kurzer, aber herrlicher Blüte
schon zuvor ein wenig rühmliches Ende genommen hatte.
*) Ueber den Paumgartner-Altar, der jetzt im Dürer-Saal der
Alten Pinakothek neben Dürers berühmten Aposteln hängt, vgl. Friedrich
H. Hofmann: Die Donatoren auf Dürers Paumgartner-Altar (in:
Die christliche Kunst Bd. 1 [1905] S. 169 u. S. 205 ff.). Unerklärlich ist
mir, wie Valentin Scherer „Dürer“ (Klassiker der Kunst Bd. 4) die
Behauptung aufstellen konnte, dass die auf dem Altarbild abgebildeten
Wappen nicht die der Paumgartner seien. Ein Blick in Siebmachers
Wappenbuch genügt, um „diese etwas diktatorische Behauptung“ zu
widerlegen. .