Metadata: Die Sonneberger Spielwaaren-Hausindustrie und ihr Handel

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Jeder wesentliche Fortschritt in der Herstellung neuer, origineller 
wie auch jede bedeutende Preisermäßigung alter, aber corre nt er 
^anbeí3arttfcI omirMteme ÄerMiebung ber ^robuítiona = 
statten*) und somit der Bezugsquellen des Handels, dessen 
wichtigste Aufgabe es ist, unter den letzteren die besten und 
billigsten zu erspähen und zu benutzen. 
Lo sind auch unter den in der Spielwaaren-, Haus- und Kleinindustrie 
verwandten Gruppen häufig solche Verschiebungen in der Produktion wahr- 
aunebincn, Wd)e Me %oige einseitiger #ertbcucrung bei: MobiiiatcraKen, 
besonders des Holzes sind, wo nicht die eine der anderen gewisse Artikel, die 
sie vormals unter gegenseitiger Concnrrenz sabrizirten, durch billigere Erzeu 
gung abrang. So hat das Meininger Oberland aufhören müssen,**) 
enic Menge 0^111^6^013^16111^^11***) au Verfertigen, ineil 
Me mi @<i(Wissen (Sragebirge bimgcrf,crgcfMtücrbc,i, obgíeid) 
bort baa ,#3 aua ^ôblncn bezogen loerbcn inu& baa Meininger Oberianb 
über solches massenhaft exportirt. Außer dieser Concnrrenz in Holz-Spiel- 
maami unterlag Ne @onnebcrger3nbu^^ric ber freier Eoucurrena (soeben) 
m orbutdren bölaernen Eiicberboden, ama guten %bcil ber ^ö^^if^^en in 
roben Holzwaaren unb Schachteln unb der auf dem Bayerischen Wald in 
Holzdraht, Zündhölzern k. 
ber Einführung ber ^ a p i e r in a f f e in @ o n n c b e r g ersero# ber 
fabrikmäßige Betrieb in der bis dahin rein als Hausindustrie be 
triebenen Sp ietwa aren-Manufaktur, indem Friedrich Müller zuerst 
die Fabrikation von Puppenköpfen derartig betrieb. 
Aber so viel Nachahmung diese Fabrikationsweise auch fand, so konnte 
üe bia beute bod) nur auf bie forrenteften Gpielmaarcn, uwucutm auf 
Rispen, ^u^penfDbfe unb möfen fid) erftreden, beim foincit baa uiige= 
) tu Folge künstlichen Hinaufschraubens der Holzpreise, 
mente @ficlfa(bcn, Ißu^en, @cn,cbic; 3nftm
	        
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