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Viermal dstüttersec
Gebiet
Produkriou
gen Tunnelreihc den Durchgang. Inmitten der
Felsenwildnis liegt S i s i k o n in einer grünen,
windgeschützten Oase. Über den Sec hinweg streift
der Blick die stolzen Hotelbauten auf der Fels
kante von 'Seelisberg und sucht am Fuß des
Steilhangs die waldumsäumte, stille Wiese des
Rütli. Am Seeufer des Axenbergs erinnert die
Tellskapellc an den Helden der Nationalsage.
Der Vierwaldstättersee übertrifft an Großartigkeit
und reizvollem, überraschendem Wechsel des
Landschaftsbildes alle andern Seen der Schweiz. Er
setzt sich aus verschiedenen Becken zusammen, die den
merkwürdig gekreuzten Talzügen folgen und, um
Bergvorsprünge biegend, durch See-Engen ineinander
übergehen. Der Urnersee öffnet sich zum Becken
von Gersau und Buochs, das zwischen den scharfen
Felsrippen am Bürgenstock und Rigi einen schmalen
Ausgang zum Busen von Weggis findet. Am
untern See laufen die Becken von Küßnacht, Stansstad
mit dem Alpnachersee und Luzern im Kreuztrichter
zusammen. Die Talschaften des innerschweizerischen
Renßgebietes senken sich von allen
Seiten her zum Vierwaldstättersee; sie fanden von
jeher an seinem Ende in der Stadt Luzern ihren
gemeinschaftlichen Marktort.
Unterwalden.
Die zum Vierwaldstättersee ausmündenden Tä
ler der Sarner- und der Engelberger Aa bilden das
Gebiet des Kantons Unterwalden, 30 900 Einwoh
ner. Es sind weidenreiche, nur an vereinzelten
Stellen zur Schneeregion aufragende Landschaften.
An den Talsohlen und tief in die Seitentäler hinein
lieferte einst der Ackerbau Überschüsse an Korn.