85
schen Konkurrenz zum Fabrikbetrieb überging, erstellten
Etablissemente in Zürich, Winterthur und
Rüti die Spinnmaschinen und mechanischen Webstühle;
später kamen die Stickmaschinen hinzu. Aus
diesen Anfängen im Dienste der einheimischen Textilindustrie
entstand der schweizerische Maschinenbau.
Heute liefert er Werke aller erdenklicher Konstruktionen
und für die verschiedensten Arbeitsgebiete.
Mit dem Maschinenbau befassen sich zahlreiche
Orte des Mittellandes von Arbon bis Genf,
und nordwärts des Jura, Schaffhausen und Basel.
Durch die Ausnutzung der Wasserkräfte wurde diese
Industrie mächtig angeregt und gefördert. Die Zahl
der Elektrizitätswerke an den Flußläufen wächst
von Jahr zu Jahr und bringt den Fabriken für
elektrische Anlagen überreiche und lohnende Arbeit.
Dieser Zweig des Maschinenbaus wird noch mehr
an Bedeutung gewinnen, da die Schweiz bestrebt
sein muß, die noch brach liegenden Wasserkräfte
für die Industrie und für den Betrieb der Eisenbahnen
heranzuziehen, um von der ausländischen
Kohle unabhängig zu werden. Die durch teure
Fracht erhöhten Kohlenpreise bedeuteten in unseren!
Lande einen mächtigen Antrieb zuin Bau von Dynamos;
sie geben aber anderseits auch der Konstruktion
von Dampfmaschinen eine bestimmte Richtung.
Die Ingenieure wetteifern darin, Werke zu
erstellen, die bei gleicher Leistung den geringsten
Kohlenverbrauch aufweiseu. Der sparsame Betrieb
ist einer der großen Vorzüge der schweizerischen
Dampfmaschinen geworden. In ähnlicher Weise
spornten der Arbeitermangel und die hohen Arbeitslöhne
in Nordamerika die Ingenieure der Union
an, automatisch arbeitende Maschinen zu konstruieren.
Unter den verschiedenartigen Produkten der Mafchinenindustrie
seien als einige der wichtigsten ge-.
Gebiet und
Zweige d«4
Maschinenbaues
Erzeugnisse