thumbs: Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde

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DEUTSCHLAND. — Württemberg (Land und Leute). 
Seeschiffe Last Haapthäfen Seeschiffe Last 
Elbflotte .... 159 11,272 'Papenburg . . . 194 15,559 
Weserflotte ... 65 11,742 Emden .... 87 5,534 
Ems-u. Nordseeflotte 700 38,675 Leer 54 3,392 
Zusammen Im 61,689 Geestemünde . . 36 8,638 
Harburg . 21 3,604 
Vermehrung vom Oct. 1860 bis Nov. 1863: 100 Seeschiflfe von 13,014 Last. 
Maasse etc. Der Fuss zu 12 Zoll = 29,2 Centimeter ; 24 hannov. = 23 engl. 
Fuss; 100 hannov. = 93,07 preuss. — 100 bann. Morgen (zu 120 Ruthen) = 
102,65 preuss. oder rhein. — Getreidemaass : die I.ast, zu 16 Malter à 6 Him- 
ten; das Malter = 3,39 preuss. Schelfel. 
6. Württemberg (Königreich). 
Kreise Q.-M. 
Neckarkreis . . 60,43 
Schwarzwaldkrei.s 86,71 
Jaxtkreis . . . 93,43 
Donaukreis . . 113,72 
Zus. 354,29 
Bevölkerung Auf die 
3. Dec. 1861 Q.-H. 
497,375 8,230 
431,676 4,978 
376,753 4,032 
414,904 3,648 
1’720,708 4,856 
Confessionen 
Evangelische 1’179,814 
Katholiken 527,057 
Christi. Dis 
sidenten , 2,499 
Juden . . 11,388 
Die Kreise sind in 64 Oberämter eingetheilt mit 1912 Gemeinden. 
Zahl der Haushaltungen 375,438, — durchschn. von 4,58 Köpfen. 
Männliche Einwohner 830,193, weibliche 890,515. Auf 100 männliche 
Einwohner kamen daher 107,38 weibliche. 
Frühere Volkszahl (ortsanwesende Bevölkerung) *) 
1815: 1’395,462 
1832: 1’578,147 
1841: 1’646,871 
1843: 1’680,798 
1846: 1’726,716 
1849: 1’744,595 
1852 
1855 
1858 
1’733,263 
1’669,720 
1’690,898 
Die Zählung vom Dec. 1852 hatte also für die nächstvorangegangenen 
3 Jahre eine BevölketungsVerminderung von 11,332, die von 1855 
für einen gleichen Zeitraum sogar eine solche von weiteren 63,545 Köpfen 
ergeben. Erst die jüngsten Aufnahmen gewährten wieder eine mässige 
Erhöhung, 1858 von 21,178, 1861 von 29,815. 
Die Aus- und Fj inwander ungen 
1858 Vermögen 
2,989 Auswanderer mit 1’269,809 fl. 
1,307 Einwanderer - 1’069,631 - 
Von den Auswanderern gingen 1800 
nach Nordamerika; die Einwanderer 
kamen hauptsächlich aus den Nach 
barstaaten Baden, Bayern, Oesterreich, 
der Schweiz etc. 
betrugen : 
1859 Vermögen 
3,480 Auswanderer mit 1’511,757 fl. 
941 Einwanderer - 1’403,251 - 
Von den Auswanderern gingen 1990 
nach Nordamerika, 130 nach Austra 
lien ; die Einwanderungen erfolgten, 
wie gewöhnlich, aus den Nachbarstaa 
ten. 
*) Zur Erläuterung vielfach abweichender Ziffern namentlich in Zeitungen, 
aber auch in der 1. Aufl. des gegenwärt. Buches) sei bemerkt, dass in Württem 
berg zweierlei Bevölkerungsaufnahmen stattfinden: a) jährliche, zur Ermitt 
lung der Zahl der Ortsangehörigen, d. h. der in den verschiedenen Gemeinden 
Heimathberechtigten, wobei auch die Abwesenden aufgeführt werden, so 
lange nicht officiell angezeigt, dass sie anderwärts ein neues Heimathrecht er 
worben haben, oder so lange sie nicht officiell ausgewandert sind ; b) die je in 
3 Jahren zu wiederholenden Zählungen der ortsanwesenden Bevölkerung, nach 
den Normen des Zollvereins. Die erste Verfahrungsweise liefert grössere, die 
zweite richtigere Zahlen.
	        
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