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Bibliographic data

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Monograph

Identifikator:
1000912612
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19383
Document type:
Monograph
Author:
Leitner, Friedrich http://d-nb.info/gnd/139681477
Title:
Die Selbstkosten-Berechnung industrieller Betriebe
Edition:
Siebente, vermehrte Auflage
Place of publication:
Frankfurt a. M.
Publisher:
J. D.Sauerländers Verlag
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 384 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Abschnitt. Die Arbeitskosten
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Die Selbstkosten-Berechnung industrieller Betriebe
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt. Einleitung
  • II. Abschnitt. Die Materialkosten
  • III. Abschnitt. Die Arbeitskosten
  • IV. Abschnitt. Die allgemeinen Kosten (Unkosten)
  • V. Abschnitt. Die Abschreibung
  • VI. Abschnitt. Normalkalkulationen, Rentabilitätsrechnungen, Gründungsvoranschläge
  • VII. Abschnitt. Selbstkostenbrechnung in einzelnen Gewerbegruppen
  • Index

Full text

113 
Das Akkordlohnsystem (st theoretisch die beste Entlohnungs 
methode. Es ist einfach, für den Arbeiter leicht verständlich und 
kontrollierbar und bietet einem fleißigen Arbeiter die Aussicht auf 
einen höheren Verdienst. In der Vorkalkulation kann der Unter 
nehmer mit einem festen Preis der Arbeit rechnen, die Maschinen 
werden voll ausgenutzt, ihr Anteil an den allgemeinen Unkosten 
dadurch geringer und die Arbeitskosten billiger. Das Risiko der 
Arbeitsverzögerung geht auf Kosten des Arbeiters. Die Gefahren 
der Überanstrengung der Produktionsmittel, einer übermäßigen 
Schnelligkeit auf Kosten der Qualität des Produkts können durch 
wirksame Kontrollmaßnahmen beseitigt werden. Das Akkordlohn 
system (auch seine Abart, das Prämienlohnsystem) interessiert den 
Arbeiter am Erfolg seiner Arbeit und sichert eine Stetigkeit der 
Arbeitsleistung, eine Steigerung der Arbeitsintensität auch ohne 
besondere Beaufsichtigung. 
Als oberster Grundsatz für die Entlohnung der Arbeiter hat 
zu gelten: Jeder Arbeiter erhält, was er verdient hat. Der 'zugesicherte 
Lohn — die schriftliche Feststellung vor Beginn der Arbeit 
ist zwecks Vermeidung von Streitigkeiten recht zweckmäßig — 
muß unter allen Umständen bezahlt werden, selbst wenn der Akkord 
zu hoch bemessen ist. Die größere Produktivität des Arbeiters 
verringert die Herstellungskosten. Auch wenn der Arbeiter einen 
höheren Durchschnittslohn verdient, können sich die Lohnkosten 
auf die Verkaufseinheit oder Mengeneinheit des Fabrikates ver 
ringern. Nicht die absolute, sondern die relative Höhe der Löhne, 
d. h. das Verhältnis zwischen Lohn und Leistung ist maßgebend 
für die Beurteilung der Lohnhöhe. Ein Arbeiter kann durch selbst 
gefundene Hilfen und Arbeitsmethoden seine Arbeitsintensität 
steigern und dadurch seinen durchschnittlichen Stundenlohnverdienst 
erhöhen. Eine Herabsetzung des Akkords, die übrigens erst bei, einer 
Wiederholung jderselben Akkordarbeit erfolgen soll, kann dazu führen, 
daß die Arbeitsintensität eingeschränkt wird; denn die Arbeiter sind, 
sofern ihre materiellen Interessen in Frage stehen, recht anpassungs 
fähig. 
Bei zu niedrig bemessener Normalzeit,, d. h. zu niedrigen Ak 
kordsätzen empfiehlt sich ein freiwilliger Akkordzuschuß. Die Ak 
kordsätze werden allgemein so bemessen,, daß der durchschnittliche 
Stundenlohnverdienst für bestimmte Arbeitergruppen nicht über ein 
Maximum hinauswächst. 
Nach der Bemessungsgrundlage werden unterschieden: 
Stückberechnung, Einheitsberechnung und E1 e - 
öientenberechnung. Weiter werden unterschieden: Einzel- 
a k k o r d e für Einzelarbeiten, und Akkord© für Arbeitsgemein 
schaften (Akkordmeistersystem, G r u p p e n a k k o r d e). 
Leitner, Selbstkostenberechnung. 7. Aufl. 
8
	        

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Die Selbstkosten-Berechnung Industrieller Betriebe. J. D.Sauerländers Verlag, 1921.
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