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Die Selbstkosten-Berechnung industrieller Betriebe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Selbstkosten-Berechnung industrieller Betriebe

Monograph

Identifikator:
1000912612
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19383
Document type:
Monograph
Author:
Leitner, Friedrich http://d-nb.info/gnd/139681477
Title:
Die Selbstkosten-Berechnung industrieller Betriebe
Edition:
Siebente, vermehrte Auflage
Place of publication:
Frankfurt a. M.
Publisher:
J. D.Sauerländers Verlag
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 384 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Abschnitt. Normalkalkulationen, Rentabilitätsrechnungen, Gründungsvoranschläge
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Die Selbstkosten-Berechnung industrieller Betriebe
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt. Einleitung
  • II. Abschnitt. Die Materialkosten
  • III. Abschnitt. Die Arbeitskosten
  • IV. Abschnitt. Die allgemeinen Kosten (Unkosten)
  • V. Abschnitt. Die Abschreibung
  • VI. Abschnitt. Normalkalkulationen, Rentabilitätsrechnungen, Gründungsvoranschläge
  • VII. Abschnitt. Selbstkostenbrechnung in einzelnen Gewerbegruppen
  • Index

Full text

280 
die zur Gewinnermittelung notwendig sind, ohne In 
venturaufnahme. Unter den buchmäßig aufgezeichneten Be 
ständen sind solche, deren Buchwert mit dem Tageswert bzw. mit dem 
Bilanzwert vollständig oder nahezu übereinstimmt, zi B. Kasse, Hypo 
theken, Bankguthaben, oder sich leicht durch Berechnung bestimmen 
lassen, z. B. Außenstände und Anlagewerte unter Berücksichtigung 
der Abschreibungen, abgesehen von außerordentlichen Entwertungen. 
Bei anderen Konten stimmen Saldo und Bilanzwert nicht überein: 
Konten, auf denen Bestände und Umsatzerfolge gleichzeitig ver 
rechnet werden, die sogenannten Bestanderfolgskonten, wie Waren 
konto, ’ Fabrikationskonto etc. Wo nur eine geringe Zahl von Waren 
sorten in Betracht kommt, wird es möglich sein, durch buchmäßige 
Aufzeichnung der Zugänge und der Abgänge jederzeit den Lager 
bestand festzustellen (Brauereien, Malz;-, Zement-, Zuckerfabriken, 
Mühlen) und den Istbestand durch gelegentliche Stichproben während 
des Betriebsjahres zu kontrollieren. Zweckentsprechende Anordnung 
der Lagerbestände (Gruppenlager, Gestelle, Fächer) unter Auf 
schreibungen der Lagerveränderungen (nach Mengen und Wert; ge 
bundene Bücher, lose Blätter, Kartenregister, Steckkarten an den 
Lagerorten), Verbuchung der Veränderungen sofort und einzeln für 
jeden Posten oder nachträglich und summarisch (Eingangsscheine, 
Stücklisten, Materialverlangzettel u. dgl.), endlich eine scharfe Kon 
trolle der einzelnen Aufzeichnungen und gelegentliche (Aufnahme 
der tatsächlichen Bestände in natura sind die grundsätzlichen Vor 
aussetzungen für das Gelingen der ständigen Inventur 1 ). 
Am einfachsten ist die monatliche Rentabilitätsberechnung, wenn 
die Lagerbestände leicht ermittelt werden können. Der Erfolg läßt 
sich dann nach folgender Aufstellung berechnen: 
(Monatlicher Verkaufswert + Schließlicher Monatsbestand) abzüglich: 
Mk. 135 480,— 4- 49 800,— 
Anfangsbestand -f- Monatsproduktion = Gewinn 
56 800,— + 123 000,-= 5480,— 
Für eine derartige Aufstellung ist Voraussetzung, daß alle 
Unkosten aufgeteilt und im Produktionswert verrechnet sind (vgl. 
dazu die Unkostenstatistik S. 147). 
Ganz anders gestaltet sich die Lösung der Aufgabe, wenn es 
nicht möglich ist, den Gewinn eines jeden Warenverkaufes zu er 
mitteln. Hier muß versucht werden, aus den Zahlen der Betriebs 
rechnung oder durch die kaufmännische Buchführung ein einiger 
maßen verläßliches Resultat zu erzielen. Einige Versuche sollen 
hier mitgeteilt werden. 
*) Grull, Die Inventur. Berlin 1911. S. 156—212. Foeil, Monatliche 
Gewinn- und Verlustermittelung in Fabriken, erläutert an Beispielen. Berlin 1909.
	        

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Die Selbstkosten-Berechnung Industrieller Betriebe. J. D.Sauerländers Verlag, 1921.
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