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Die Selbstkosten-Berechnung industrieller Betriebe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Selbstkosten-Berechnung industrieller Betriebe

Monograph

Identifikator:
1000912612
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19383
Document type:
Monograph
Author:
Leitner, Friedrich http://d-nb.info/gnd/139681477
Title:
Die Selbstkosten-Berechnung industrieller Betriebe
Edition:
Siebente, vermehrte Auflage
Place of publication:
Frankfurt a. M.
Publisher:
J. D.Sauerländers Verlag
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 384 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Abschnitt. Einleitung
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Die Selbstkosten-Berechnung industrieller Betriebe
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt. Einleitung
  • II. Abschnitt. Die Materialkosten
  • III. Abschnitt. Die Arbeitskosten
  • IV. Abschnitt. Die allgemeinen Kosten (Unkosten)
  • V. Abschnitt. Die Abschreibung
  • VI. Abschnitt. Normalkalkulationen, Rentabilitätsrechnungen, Gründungsvoranschläge
  • VII. Abschnitt. Selbstkostenbrechnung in einzelnen Gewerbegruppen
  • Index

Full text

24 
hang zwischen Ursache und Wirkung dieser Ergebnisse darzulegen. 
Neben der formalen Prüfung der Ergebnisse muß eine fortgesetzte 
aufmerksame Kritik der Zahlenergebnisse durchgeführt werden. 
Vielfach führt die Vergleichung der Zahlen aus früheren Betriebs 
perioden oder aus analogen Verhältnissen auf Zweifel und Un 
richtigkeiten, wenn allzugroße Abweichungen ohne ersichtliche 
Gründe auftreten. 
Die Zahlen der Kostenberechnung liefern dem Unternehmer 
außerordentlich wertvolles statistisches Material für die Beurteilung 
der Ökonomie seines Betriebes; sie müssen nur untereinander in 
. Beziehung gebracht, die absoluten Zahlen müssen in Verhältnis 
zahlen umgewandelt werden. Die richtige Deutung dieser Zahlen 
setzt allerdings genaue Kenntnis des Betriebes und der Einzelheiten 
des Fabrikationsprozesses voraus. Dem einen Unternehmer zeigt 
die Kostenberechnung, daß der Betrieb oder die Fabrikationsmethode, 
d. h. also der Produktionsprozeß besser oder billiger zu organisieren 
ist und organisiert werden kann, um die Produktionskosten zu ver 
ringern; sie zeigt ihm, welcher Fabrikationszweig gewinnbringend 
ist, mehr oder weniger forciert oder erweitert werden kann, welcher 
Artikel unrentabel oder verlustbringend ist, so daß seine Erzeugung 
eingeschränkt werden muß. Dem anderen wird der Nachweis ge 
liefert, daß nur durch Organisation des Verkaufes, durch Vergröße 
rung des Umsatzes die Ertragsfähigkeit seines Betriebes erhöht 
werden kann, daß die Reklamekosten und die Provision erhöht 
werden müssen, um den Umsatz zu steigern u. a. m. 
Das Kostenwesen ermöglicht auch die Beurteilung der Qualität 
und der Intensität der Arbeit durch Vergleichung der Leistungen; 
denn der Arbeitslohn an sich ist nur der Geldwert der Arbeit, 
das Äquivalent für die Leistungen. 
Trotz der Bedeutung und der Vorteile einer ordnungs 
mäßigen, fortlaufenden Selbstkostenberechnung kalkulieren einzelne 
Unternehmer überhaupt nicht. Die Scheu vor Neueinrichtungen 
und deren Kosten, unzweckmäßige Organisation der Buchführung, 
große Rentabilität des Unternehmens, geringe Konkurrenz und 
manches andere halten den Unternehmer von der Einführung einer 
genauen Kostenrechnung ab. Solche Produzenten verschaffen sich 
die Preislisten der Konkurrenten und bestimmen danach die Ver 
kaufspreise in der stillen Hoffnung zu gewinnen. Sie überwälzen 
die Mühe der genauen Kostenermittelung auf die Konkurrenz. Am 
Ende des Jahres werden Gewinn und Umsatz ermittelt. Ein derartiges 
Verfahren wäre nur bedingungsweise richtig: wenn alle Betriebe 
derselben Gattung unter den gleichen wirtschaftlichen und tech 
nischen Verhältnissen produzieren würden. Und selbst in diesem 
Falle ist die Ungewißheit über die wirklichen Selbstkosten der
	        

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Die Selbstkosten-Berechnung Industrieller Betriebe. J. D.Sauerländers Verlag, 1921.
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