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Die deutsche Hausindustrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Hausindustrie

Monograph

Identifikator:
1003351123
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-16006
Document type:
Monograph
Author:
Koch, Heinrich
Title:
Die deutsche Hausindustrie
Edition:
Zweite, bedeutend erweiterte Auflage
Place of publication:
M. Gladbach
Publisher:
Volksvereins-Verlag GmbH.
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (294 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Sechstes Kapitel. Staatshilfe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Hausindustrie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Begriff und Einteilung der Hausindustrie
  • Zweites Kapitel. Die Entstehung der Hausindustrie
  • Drittes Kapitel. Umfang der Hausindustrie in Deutschland
  • Viertes Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Zustände in er Hausindustrie
  • Fünftes Kapitel. Volkswirtschaftliche und soziale Bedeutung der Hausindustrie
  • Sechstes Kapitel. Staatshilfe
  • Siebtes Kapitel. Selbsthilfe
  • Achtes Kapitel. Hilfe von aussenstehenden Kreisen
  • Index

Full text

182 
VI. Kap.: Staatshilfe 
und des Wechfels der Mode als unmöglich prophezeit war, erwies fich nicht 
fchwieriger als die Tarifierung der Löhne feitens der Berufsorganifationen. 
Eine fehr erfreuliche Wirkung der Lohnamtstätigkeit ift die Stärkung 
und Neubelebung der Organifationen. Die Inftanzen zum 
Verhandeln find gefchaffen, und fie find verpflichtet, ein Ergebnis herbeizu 
führen. „Nun gilt es, dies Ergebnis durch fachkundige Vertretung möglichft 
zugunften der Arbeiterfchaft zu beeinfluffen. Das kann nur die Berufs 
vereinigung, die Wünfche zu formulieren und einen einheitlichen Willen 
zur Geltung zu bringen wei|z. So drängt fich wieder alles zur Gewerkfchaft 
hin, und fie bekommt das Gewicht der Maffe, das ihr bisher fehlte.“*) 
Auffallend ftark ift der Fortfehritt der Heimarbeitergewerkfchaften in 
Creadley, Heath und Nottingham. 
England bildete die Brücke, um die viktorianifchen Gefetzideen zu den 
Ländern des europäifchen Kontinents herüberzuleiten, ln Frankreich und 
Öfterreich hat die Regierung den Plan einer gefetzlichen Lohnregulierung in 
der Hausinduftrie vorgelegt, in Deutfchland haben die ftärkften parlamen- 
tarifchen Parteien fich für eine folche eingefetzt. 
Der franzöfifche Regierungsentwurf geht zurück auf 
einen Antrag des Grafen de Mun, der bereits feit langem die Durchführung 
eines dem viktorianifchen ähnlichen Gefetzes forderte. * 2 ) Der jetzt vorliegende 
Regierungsentwurf vom 10. Januar 1910 befagt, dajz die Arbeitskammern 
für Stoffweberei, Stickerei, Wäfche-, Kleider-, Hüte-, Schuh- und Kunft- 
blumenkonfektion durch die Regierung als Lohnämter konftituiert werden 
können, die jedoch nur für Heimarbeit gelten. Ihre wefentliche Beftimmung 
ift, Zeit- und Stücklöhne feftzufetzen, infoweit die Heimarbeitslöhne tiefer 
ftehen als die Löhne der ungelernten Arbeiter im Bezirke. Die Lohnliften 
werden aufgeftellt mit Zweidrittelmehrheit der Unternehmer- und Arbeiter 
delegierten. Der Arbeitsbeirat hat den Geltungsbereich des Gefetzes auf 
weibliche Heimarbeiter befchränkt. 
Die öfterreichifche Regierung greift in einer fehr umfang 
reichen Gefetzesvorlage das Heimarbeitproblem in der Kleider-, Schuh- und 
Wäfchewarenerzeugung an. Was uns hier intereffiert, ift die projektierte 
Neubildung von Heimarbeitskommiffionen, die aus Vertretern der Unter 
nehmer, der Stückmeifter, der Werkftattgehilfen und Heimarbeiter fich zu- 
fammenfetzen. „Die Heimarbeitskommiffion kann mit Rechtsverbindlich- 
*) „Soziale Praxis“ XX 231. Vgl. auch „Die Heimarbeiterin“ Oktober 
nummer 1913. 
2 ) Vgl. Le minimum salaire dans l’industrie ä domicile, herausgegeben von der 
Association nationale (ranQaise pour la protection legale des travailleurs. Paris 1912.
	        

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Die Deutsche Hausindustrie. Volksvereins-Verlag GmbH., 1913.
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