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Die deutsche Hausindustrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Hausindustrie

Monograph

Identifikator:
1003351123
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-16006
Document type:
Monograph
Author:
Koch, Heinrich
Title:
Die deutsche Hausindustrie
Edition:
Zweite, bedeutend erweiterte Auflage
Place of publication:
M. Gladbach
Publisher:
Volksvereins-Verlag GmbH.
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (294 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Sechstes Kapitel. Staatshilfe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Hausindustrie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Begriff und Einteilung der Hausindustrie
  • Zweites Kapitel. Die Entstehung der Hausindustrie
  • Drittes Kapitel. Umfang der Hausindustrie in Deutschland
  • Viertes Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Zustände in er Hausindustrie
  • Fünftes Kapitel. Volkswirtschaftliche und soziale Bedeutung der Hausindustrie
  • Sechstes Kapitel. Staatshilfe
  • Siebtes Kapitel. Selbsthilfe
  • Achtes Kapitel. Hilfe von aussenstehenden Kreisen
  • Index

Full text

§ 4- Lohnämter 
183 
Reit für die ihr zugewiefenen Produktionszweige Mindeftlöhne für die Werk- 
ftattgehilfen der Stückmeifter und die Heimarbeiter, Mindeftpreife für die 
von den Stückmeiftern ihren Auftraggebern zu liefernden Waren und fonftige 
Arbeitsbedingungen feftfetzen.“ Derartige Satzungen können nur zuftande 
kommen, wenn in jeder Vertreterabteilung der Kommiffion derfelbe Befchluß 
mit Zweidrittelmehrheit gefaxt worden ift. Die Befchlüffe der Heimarbeits- 
kommiffion bedürfen der Genehmigung der politifchcn Landesbehörde. 
Der franzöfifche wie der öfterreichifche Gefetzentwurf erfchweren die 
Möglichkeit einer Lohnfeftfetzung nicht wenig, namentlich durch die ge 
forderte Zweidrittelmehrheit und andere kleine einfchränkende Beftim- 
mungen. Nichtsdejtoweniger find fie als ein außerordentlicher Fortfehritt 
zu begrüßen, weil gerade die Regierung fich offen zum Prinzip der ftaatlichen 
Lohnregulierung in der Heimarbeit bekennt. 
Ganz anders ift es in D e u t f c h 1 a n d. Hier wird jeder noch fo vor- 
fichtig und zart abgefaßte Antrag auf Lohnfeftfetzung von den verbündeten 
Regierungen aufs fchärffte bekämpft. Der in der Kommiffion zur Beratung 
des Hausarbeitgefetzes eingebrachte Antrag, auf den fich die Debatte vor 
wiegend konzentrierte, lautete: „Durch den Reichskanzler oder die Landes - 
Zentralbehörden oder die höhern Verwaltungsbehörden können für beftimmte 
Gewerbezweige, in denen Hausarbeiter in größerer Zahl zu einem im Vergleich 
zu andern Arbeitern außergewöhnlich niedrigen Lohn befchäftigt werden, 
ganz allgemein oder für beftimmte Gruppen von Hausarbeitern oder für be- 
fondere Bezirke Lohnämter, die zu gleicher Zahl aus gewählten Vertretern 
der Gewerbetreibenden und der Arbeiter unter einem vom Bundesrat ernannten 
Vorfitzenden zufammengefetzt find, errichtet werden Diefe „Lohnämter 
haben tunlich ft für die in der Hausarbeit befchäftigten Arbeiter, für welche 
fie errichtet find, nach Ermittlung der orts- und berufsüblichen Löhne Mindeft- 
zeit- oder Mindeftftücklöhne für einen beftimmten Zeitraum feftzufetzen. 
Sobald die folcherart feftgefetzten Löhne die Zuftimmung der Behörde, 
welche die Einfetzung des Lohnamts vorgefchrieben hat, gefunden haben, 
find fie als Mindeftlöhne rechtsverbindlich.“ 
Die von Vertretern der Regierung und der Unternehmer hiergegen er 
hobenen Bedenken follen hier noch einmal im wefentlichen zufammengeftellt 
und, teilweife im Lichte auftralifchen Tatfachenmaterials, geprüft werden. 1 ) 
Grundfätzliche Bedenken werden daraus hergeleitet, daß der 
') Vgl. Bericht der 12. Kommiffion zur Beratung des Entwurfs eines Haus 
arbeitgefetzes, Reichstag 12. Legislaturperiode, II. Seffion 1909/10, Nr. 554 der 
Druckfachen: Lohnfrage und Heimarbeit, Drei Vorträge, Jena 1909.
	        

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Die Deutsche Hausindustrie. Volksvereins-Verlag GmbH., 1913.
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