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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Die Begründer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

90 
Erstes Buch. Die Begründer. 
den Preis der Dienste ans dem Preise der Waren abzuleiten, der 
auf einmal als bekannt vorausgesetzt wird? (Smith läßt z. B. die 
Höhe des Lohnes teilweise von dem Preise der Lebensmittel ab- 
hängen.) Wir haben hier einen circulus vitiosus, dem man nur durch 
die ganz neuzeitliche Theorie vom wirtschaftlichen Gleichgewichte 
entrinnen kann. Diese Theorie führt aus, daß alle diese Preise, die 
Preise der Dienste, wie die der Güter voneinander abhängig sind 
und sich zur gleichen Zeit, gerade wie die Unbekannten in einem 
System algebraischer Gleichung, in Übereinstimmung mit der aus 
getauschten Menge gegenseitig bestimmen. Aber diese Theorie vom 
wirtschaftlichen Gleichgewichte ist Smith fremd. x 
Der andere Vorwurf betrifft die Entwicklung, die Smith selbst 
seiner Theorie gegeben hat. 
Da nach ihm die Produktionskosten den Preis regulieren, so ist 
die Analyse der Produktionskosten, die Untersuchung der Ursachen, 
die die Höhe des Lohnes, des Profits und der Rente bestimmen, 
von der allergrößten Wichtigkeit. Man sollte daher erwarten, daß 
Smith in seinem Werke alles, wms betreff der Preistheorie noch dunkel 
blieb, durch eine derartige Untersuchung klar gestellt hätte. Aber 
diese Analyse ist einer der schwächsten Teile seines Buches. Im 
vorhergehenden haben wir schon die Mängel seiner Theorie der Rente 
ausgeführt. Die des Profits — den Smith nicht vom Zins unter 
scheiden kann ] ) — ist gleichfalls hinfällig geworden. Seine Lohn 
theorie ist ebenfalls durchaus ohne Zusammenhang. Ohne sich für 
eine bestimmte Lösung entscheiden zu können, schwankt Smith 
zwischen dem Gedanken des auf das Existenzminimum beschränkten 
Lohnes und des durch Angebot und Nachfrage bestimmten Lohnes 
hin und her. 
Man hat bald bemerkt, daß Smith’s Theorie von der Güter 
verteilung seiner Theorie von der Gütererzeugnng nachsteht, und 
J.-B. Say hielt es für einen seiner Ruhmestitel, sie vervollkommnet 
zu haben. Ricaedo macht das Problem der Güterverteilung zum Haupt 
gegenstand seiner Untersuchungen. Doch weiß man, daß diese Theorie 
der Güterverteilung das am wenigsten originelle im Werke Smith’s 
ist; sie ist sozusagen seinem ersten Plane aufgepfropft worden, in dem 
die Untersuchung der Produktion fast den ganzen Platz einnimmt. 
Das läßt sich leicht aus einer Vergleichung des Völkerreichtums mit 
den Vorlesungen Smith’s in Glasgow gegen 1763, die sich nur mit 
der Produktion befassen, erkennen. Dem Einflüsse der Physiokraten, 
deren Bekanntschaft er in der Zwischenzeit gemacht hat, muß man 
die Einfügung der Theorie der Güterverteilung in Smith’s ersten
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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