Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Die Begründer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

14 
Erstes Buch. Die Begründer. 
ist. Und selbstverständlich stellt nur der Unterschied, der Überschuß 
dieser über jene, den wirklichen Güterzuwachs vor. Dies nannten 
sie, und alle nach ihnen, den „Reinertrag“ (Le produit net). 
' Jedoch glaubten die Physiokraten, daß dieser Reinertrag nur in 
einer einzigen Kategorie der Gütererzeugung, in der Landwirtschaft, 
existiere. Nur dort, sagten sie, übersteigen die erzeugten Güter die 
verbrauchten: der Landarbeiter erzeugt, abgesehen von Unglücks 
fällen, mehr Getreide als er verbraucht, einschließlich nicht nur des 
zur Aussaat gebrauchten Saatgutes, sondern auch des von ihm als 
Nahrung während des Jahres verbrauchten Getreides. Und weil die 
landwirtschaftliche Gütererzeugung diese einzige und wunderbare 
Fähigkeit des Reinertrages hat, konnte die Spartätigkeit einsetzen, 
und die Zivilisation entstehen 1 ). 
In allen übrigen Zweigen der Gütererzeugung ist es anders; 
weder im Handel noch im Transport erzeugt die Arbeit des Menschen 
irgend etwas, da ja die schon erzeugten Güter nur ausgetauscht 
werden oder Ortsverändernngen unterliegen. Auch die Tätigkeit des 
Handwerkers beschränkt sich auf die Veränderung, Mischung oder 
Zusammenfügung der Rohstoffe' 2 ). Man wird einweffen, daß er den 
Wert vermehrt? Wohl richtig, aber nur im Maßstabe der Werte, die 
er selbst verbraucht, denn der Preis der Handarbeit stellt nichts 
weiter dar, als den Preis der zum Unterhalt des Handwerkers nötigen 
Verbrauchsgüter. In Frage kommt nur eine Addition von verschie 
denen aufeinanderfolgenden Werten, ebenso wie es sich nur um 
ein Zusammenfügen verschiedener Rohstoffe handelt. „Und“, sagt 
La Rxvieee, „Addieren ist nicht Multiplizieren“ 3 ). 
Q „Das Glück der ganzen Menschheit ist eng mit dem größtmöglichen Rein 
ertrag verbunden“ (Dupont de N., Origine d’une Science nouvelle — Ur 
sprung einer neuen Wissenschaft, S. 346). 
2 ) „Die Arbeit, die sich nicht mit dem Boden beschäftigt, ist vollständig un 
produktiv, denn der Mensch ist nicht Schöpfer“ (Lb Teosne, S. 942). 
„Die natürliche Tatsache, daß die Erde die Quelle aller Güter ist, ist an sich schon 
so selbstverständlich, daß niemand sie bezweifeln kann“ (Derselbe, Interet social). 
„Die Erzeugnisse des Bodens zerfallen in zwei Teile, das was übrig 
bleibt, ist jener unabhängige und verwendungsbereite Teil, den die Erde als reines 
Geschenk über die Vorschüsse und über den Arbeitslohn hinaus dem gibt, der sie 
bearbeitet“. (Tukgot, Reflexions sur la formation, usw). 
„Die von den Handwerkern den Rohstoffen gegebenen Formen sind gut und 
schön, aber vor ihrer Arbeit müssen andere schon Güter erzeugt haben; erstens 
alle Rohstoffe, zweitens alle Nahrungsmittel. Nach ihrer Arbeit müssen andere das 
erzeugen, womit sie entschädigt oder bezahlt werden. Im Gegensatz hierzu erzeugen 
die Landwirte als erste und einzige, alles, was sie verwenden, alles, was sie und 
Andere verbrauchen. Hierin liegt der Unterschied zwischen produktiv und 
unproduktiv.“ (Baudbaü, Briefwechsel mit Gkaslin.) 
3 ) Ein Weher kauft für 150 Fr. Nahrungsmittel und Kleidung und für 50 Fr. 
Flachs, den er als Leinewand für 200 Fr. verkauft, welche Summe dem Aufwand
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.