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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Die Begründer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

34 
Erstes Bach. Die Begründer. 
landwirtschaftlichen Erzeugnissen und besonders mit dem Getreide 
befaßten; und da damals der Handel fremder Völker, soweit die Ein 
fuhr in Betracht kam, kaum zu fürchten war, dachten sie bei dem 
Freihandel nur an die freie Ausfuhr. Nach Oncken war die yon 
Qübsnay gewünschte Handelspolitik diejenige, die England damals 
befolgte; Begünstigung der Getreideausfuhr, um den Kurs zu stützen, 
und um bei Gelegenheit einer reichen Ernte den richtigen Preis zu 
halten, — sowie die Erlaubnis der Einfuhr nur im Falle einer 
Hungersnot, um zu große Teuerung zu verhüten 1 ). 
Mit einem Wort:'die Handelsfreiheit bestand für die Physiokraten 
hauptsächlich in der Abschaffung der unter der alten Eegierungsform 
bis in den Himmel gehobenen Maßnahmen, die darauf abzielten, die 
Getreideausfuhr ins Ausland zu verhindern und den freien Güter 
austausch im Inland einzuschränken 2 ). Diese physiokratische Auf 
fassung hat aber nicht lange gebraucht, um die Umstände, denen sie 
ihr Entstehen verdankte, zu überflügeln, und zur These von der ab 
soluten freien Konkurrenz zu werden, die Waleas später wie folgt 
zusammenfaßte: „die freie Konkurrenz im Tausch verkehr sichert jedem 
Teile das Maximum des Grenznutzens oder, was dasselbe ist, die 
Maximalbefriedigung der Bedürfnisse.“' Fast alle Gründe, die während 
eines Jahrhunderts im Kampfe um den Freihandel ins Treffen geführt 
wurden, sind schon von den Physiokraten formuliert worden! Die 
hauptsächlichsten sind: 
1.« Die Widerlegung des Beweises von der Handelsbilanz wird 
schon von Mekcier de la ßi viere mit vollkommener Genauigkeit 
geführt: „Also du blinde und stumpfsinnige Politik, ich werde alle 
*) Ebenda, S. 376. — Es ist der Mühe wert, darauf hinzuweisen, daß die 
amerikanische Konkurrenz ausdrücklich von Quesnay vorausgesehen wurde, was 
sicherlich eins der bemerkenswertesten Beispiele wissenschaftlicher Vorhersage ist, 
das angeführt werden kann. „Man könnte“* sagt er in seinem Aufsatz über die 
Körnerfrüchte in der Enzyklopädie, „die Ernchtbarkeit der amerikanischen Kolonien 
fürchten, und das Anwachsen der Landwirtschaft in der Neuen Welt“, aber er geht, 
wenigstens provisorisch, über diese Befürchtung mit dem Hinweis hinweg, daß „das 
amerikanische Getreide weniger gut, als das französische sei und auf der Heise ver 
derbe“. 
Wir verweisen auch noch auf das, was wir schon im vorhergehenden über die 
Physiokraten als Schutzzöllner unter heutigen Verhältnissen gesagt haben. 
2 ) Man muß glauben, daß das damalige Schutzzollsystem eine Entwicklung der 
Industrie auf Kosten der Landwirtschaft begünstigte, indem es die Ausfuhr von 
gewerblichen Produkten und Hohstoffen einsehränkte, um den Fabrikanten billige 
und ausreichende Arbeitskräfte und Rohstoffe zu sichern. Man kümmerte sich durch 
aus nicht um die Getreideeinfuhr: im Gegenteil, der Merkantilismus und der / 
Colbertismus gaben den Landwirt doppelt preis, indem man die Getreideausfuhr er 
schwerte und die Getreideeinfuhr gestattete, während man gerade das Gegenteil für 
die gewerblichen Erzeugnisse tat.
	        

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Ernährungswirtschaftliche Gegenwartsprobleme in Österreich. Manzsche Verlags- und Universitätsbuchhandlung, 1919.
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