Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Die Begründer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

3* 
Kapitel I. Die Physiokraten. 
35 
deine Wünsche erfüllen! Ich gehe dir das ganze Geld, das unter 
den Völkern, mit denen du Handel treibst, im Umlauf ist; jetzt hast 
du es; was willst du damit machen?“ Und er zeigt zuerst, wie kein 
anderes Land dann noch etwas kaufen kann, und wie damit alle 
Ausfuhr aufhört, und zweitens, wie die ungeheuere Teuerung zum 
Kaufe im Auslande zwingen würde, und so das Geld wieder zur Aus 
wanderung kommt, „was übrigens das einzige Heilmittel sein würde“ '). 
Widerlegung der These, daß die Zölle vom Ausland ge 
tragen werden. „Der Fremde wird dir nichts verkaufen, wenn 
du ihm nicht denselben Preis zahlst, den ihm die anderen Völker 
geben wollen. Wenn du einen Eingangszoll auf seine Waren legst, 
So wird derselbe eine Erhöhung des wirklichen Preises sein, den der 
Fremde erhält; dieser Eingangszoll wird daher nur von deinen eigenen 
Volksgenossen bezahlt“ 1 2 * * ). 
3. \ Widerlegung der sogenannten Keziprozitätspolitik. 
»Ein von einem benachbarten Volke erhobener Eingangszoll schadet 
dem Volke, das verkauft, insoweit, als er den möglichen Verbrauch 
feiner Erzeugnisse vermindert. Diese indirekte Wirkung ist unaus- 
Kiblich. Kann ihr aber durch Vergeltungsmaßregeln nicht begegnet 
Werden? England hat auf französische Weine einen ungeheueren 
mll gelegt, der denVerbrauch bedeutend einschränkt; wird England 
, er eher imstande sein, euren Wein zu kaufen, wenn ihr eurerseits 
s oine Produkte mit Zoll belegt? Wird der Nachteil, den ihr erleidet, 
geringer durch den, den ihr England zufügt ?“ ; 
Wir haben hier viel zitiert, denn seit 100 Jahren ist in dieser 
ra ge nichts überzeugenderes gesagt worden? 
Deshalb wurde diesen Theorien auch sofort eine gesetzliche Be 
stätigung durch die Edikte von 1763 und 1766 gegeben, in denen 
l Freiheit des Getreidehandels erst im Inlande, dann mit dem Aus- 
aude gewährt wurde, allerdings noch mit einigen schwerwiegenden 
Schränkungen. Unglücklicherweise zeigte sich die Natur ihren 
^treuen Bewunderern, den Physiokraten, gegenüber sehr undankbar. 
’ e suchte das Land sogleich mit 4 oder 5 aufeinander folgenden 
Mißernten 
das Land sogle: 
heim, an denen 
;h mit 
das Volk 
selbstverständlich den neuen 
1 ) S. 576. „Wenn man der Sache anf den Grund geht was haben Sie denn 
gewonnen, stets ins Ausland verkaufen zu wollen, ohne dessen Waren aufzunehmen. ... 
^ das Sie nicht zu halten vermögen und das Ihren Händen entgleitet ohne daß 
* S Änen von Nutzen gewesen wäre! ... Je mehr sich das Geld vermehrt um so 
^ verliert es an Kaufkraft, während die anderen Waren, mit ihm verglichen, an 
ert zunehmen“ (Mercier de da ßivikRE, S. 580, o83) 
2 ) Töhgot, (Buvres I, S. 189. - „Wenn ihr die fremden Kaufleute durch 
eur e Steuer 
sie 
<ue e . ern vertreibt, so werden sie euch die nötigen Waren nur bringen, indem 
Di a , se lbst die Abgaben auferlegeu, mit denen ihr sie belasten wolltet“ (Qübsnay, 
l0 gues).
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.