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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

610 
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit. 
Mengenverhältnissen zu verbinden. In Wirklichkeit unterliegt die 
Verbindung der Produktionsfaktoren in den Unternehmungen nicht 
so starren Gesetzen, wie die des Wasserstoffs und Sauerstoffs in der 
Zusammensetzung des Wassers. Man kann den gleichen Erfolg mit 
mehr Arbeit und weniger Kapital, oder umgekehrt mit mehr Kapital 
und weniger Arbeit erreichen. Es gibt aber ein Optimumverhältnis 
für ein jedes, das das Nutzenmaximum zu erreichen gestattet. Dieser 
Optimumzustand wird durch die gleichen Mittel wie bei den anderen 
Gleichgewichtszuständen erlangt, nämlich, indem man die Mengen 
Arbeit und Kapital verändert, bis der Grenznutzen des einen und 
des anderen gleich sind (siehe oben SS. 602/3). Dieses Gesetz setzt 
nun, allgemein gesprochen, dem unbeschränkten Wachstum der Unter 
nehmungen ein Ziel, denn es genügt, daß ein einziger der Bestand 
teile begrenzt sei (entweder Boden, oder Kapital, oder Arbeit, oder 
Aufsicht, oder Absatzgebiete), um auch die anderen mittelbar zu 
begrenzen, — oder wenigstens um die Zusammensetzung des Unter 
nehmens fehlerhaft und verlustbringend zu gestalten. Viivfredo Paeeto 
legt mit Recht diesem Gesetz eine große Bedeutung bei. Es genügt 
in der Tat, daran zu denken, daß es dem berühmten Gesetz der Kon 
zentration entgegenwirkt, um seine Tragweite ermessen zu können. 
Dieser Zustand gegenseitiger Abhängigkeit, der zwischen den 
verschiedenen Faktoren der Produktion festgestellt ist, ist aber nicht 
der einzige: die neue Schule hat die Aufmerksamkeit auch auf viele 
andere gelenkt, nämlich auf eine ganze Reihe von Fällen gegen 
seitiger Abhängigkeit, in denen der Wert gewisser Güter nicht 
isoliert wechseln kann, da sie komplementäre Güter sind. Welchen 
Wert hat ein einzelner Handschuh oder ein einzelner Schuh? Bin 
Automobil ohne Benzin? Ein Tafelservice ohne Gläser? — Dies gilt 
für die Verbrauchsgüter, aber für die der Produktion ist es ebenso; 
der Wert des Koks ist notwendigerweise mit dem des Gases ver 
bunden, da man das eine nur durch das andere herstellen kann; 
und ebenso für jedes Produkt in seinen Beziehungen zu seinen Neben 
produkten: die Möglichkeit ihrer Verwendung drückt den Wert des 
Grundproduktes herab. 
§ 4. Die Kritik der hedonistischen Doktrinen. 
Den Lehren, die wir eben zusammengefaßt haben, ist es durch 
aus nicht gelungen, überall durchzudringen. In England, in Italien, 
in Deutschland und besonders in dem anscheinend allen abstrakten 
Spekulationen am wenigsten geneigten Lande, in den Vereinigten 
Staaten, haben sie Anhänger und Lehrstühle gefunden, und die großen 
Zeitschriften haben ihnen weit ihre Tore geöffnet. Frankreich jedoch
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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