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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel IV. Die Anarchisten. 
713 
sagt: „Wir erkennen die absolute Autorität der Wissenschaft an; 
gegenüber den Naturgesetzen gibt es für den Menschen nur eine 
einzige Möglichkeit, frei zu sein, nämlich sie anzuerkennen und sie 
immer mehr und mehr auzuwenden . . . Man muß z. B. ein Narr, 
oder ein Theologe, oder zum wenigsten ein Metaphysiker, Jurist oder 
bürgerlicher Volkswirtschaftler sein, um sich gegen das Gesetz aufzu 
lehnen, daß 2 und 2 gleich 4 ist.“ Höchstens kann der Mensch in 
dieser Hinsicht das Eecht beanspruchen, den natürlichen Gesetzen 
nur zu gehorchen „weil er sie selbst als solche erkannt hat und 
nicht, weil sie ihm von außen durch einen fremden Willen aufge 
zwungen worden sind“ *). 
Und wie Baktjnin sich der Wissenschaft beugt, beugt er sich 
auch der technischen und wissenschaftlichen Zuständigkeit. „Wenn 
es sich um Stiefel handelt, vertraue ich der Autorität des Schuh 
machers; wenn es sich um ein Haus handelt, einen Kanal oder eine 
Eisenbahn, ziehe ich den Architekten oder den Ingenieur zu Rate“... 
Aber das, was er in ihnen achtet, ist nicht ihre Funktion, sondern 
ihre Wissenschaft, ist nicht der Mensch, sondern sein Wissen. „Ich 
lasse mir weder den Schuhmacher, noch deu Architekten, noch auch 
den Gelehrten aufzwingen. Frei höre ich sie an und mit aller Ach 
tung, die ihre Intelligenz, ihr Charakter, ihr Wissen verdient, indem 
ich mir jedoch stets mein unantastbares Eecht der Kritik und der 
Kontrolle Vorbehalte 2 ).“ Bakukin zweifelt nicht daran, daß die Mehr 
zahl der Menschen sich gern und freiwillig dieser natürlichen Autorität 
der Wissenschaft beugt. Mit Descaetes glaubt er, und drückt es 
fast in den gleichen Worten 8 ) aus, daß „der gesunde Menschenver 
stand das ist, was sich am Weitesten in der Welt verbreitet findet“. 
Der gesunde Menschenverstand ist nun nichts anderes als „die 
Summe der allgemein anerkannten Gesetze“. Gleich den Physiokraten 
glaubt er an die Evidenz der natürlichen Gesetze, deren Herrschaft 
er von ganzem Herzen herbeisehnt. Wie sie glaubt auch er, daß 
„ein weitherziges System der Volkserziehung und des Volksunter 
richtes“ es erreichen wird, daß sie von allen erkannt und angenommen 
werden. Mit dem Tage, an dem sie so „in das Bewußtsein aller 
Menschen eingedrungen sein werden, wird auch die Frage der Freiheit 
vollständig gelöst sein“ 4 ). Wieder, wie schon öfter, bemerken wir 
diesen Nachklang des optimistischen Rationalismus des 18. Jahr- 
*) Bakünik, (Buvres, Bd. III, S. 51. 
2 ) Ebenda, S. 55. 
3 ) „Im allgemeinen kann man sagen, daß die große Menge der Menschen sich 
in ihrem täglichen Leben fast vollständig vom gesunden Menschenverstände leiten 
läßt“ ((Buvres, Bd. III, S. 50). 
4 ) Bakunin, (Buvres, Bd. III, S. 51.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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