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Bibliographic data

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Monograph

Identifikator:
1012131262
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-25584
Document type:
Monograph
Author:
Bum, Ernst http://d-nb.info/gnd/127661239
Title:
Die Zukunft unserer Wirtschaft
Place of publication:
Wien
Publisher:
Verlag von Moriz Perles, K. u. K. Hofbuchhandlung
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (30 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Zukunft unserer Wirtschaft
  • Title page
  • 1.
  • II.
  • III.
  • IV.
  • V.
  • VI.
  • VII.
  • VIII.
  • IX.
  • X.
  • XI.
  • XII.
  • XIII.
  • XIV.
  • XV.
  • XVI.
  • XVII.
  • XVIII.
  • XIX.
  • XX.

Full text

14 
Trägheit, die sich in manchen Kreisen gerade gegenüber 
der Erwerbung von Kriegsanleihen kundgibt, soll und muß 
überwunden werden. Wenn noch an eine besondere Be 
günstigung gedacht werden wollte, täte man besser, Zu 
geständnisse betreffend die Steuerpflicht zu machen, wie 
etwa Befreiung der durch den Umtausch in Kriegsanleihe 
erlangten Vorteile von Einkommen- und Kriegssteuer. 
Große mittelbare Wirkung für diesen Zweck können 
die später zu besprechenden Maßnahmen zur Besteuerung 
der Aktiengesellschaften erlangen. Wenn Dividenden von 
30 und 50 % nicht mehr möglich sein werden, müssen 
naturgemäß bei vielen Aktien die Kurse, die auf solche 
Verteilungen aufgebaut sind, entsprechend herabgehen. Die 
Aktie wird ihres Nimbus entkleidet und das ganze Kurs 
gebäude stürzt zusammen. Es ist zu hoffen, daß dieses Er 
eignis noch während des Krieges eintritt, solange die un 
natürliche Geldfülle anhält; dann kann es ohne Gefahr für 
die Gesamtheit sich abspielen. Bedenklich wäre nur, 
wenn es durch den Geldbedarf herbeigeführt würde, den 
der Frieden mit sich bringen wird. Solange aber Geld in 
so großen Massen im Umlaufe sein wird, ist zu erwarten, 
daß die von der Aktie enttäuschten Kapitalisten die Ver 
luste leicht verwinden und sich den Anlagewerten zu 
wenden werden. 
Wenn ein ansehnlicher Teil des flüssigen Geldes 
später, bei Beginn, der Friedenszeit, für Handel, Industrie 
und Landwirtschaft benötigt werden wird, so dürfen des 
halb doch nicht Milliarden, wie jetzt, zu ganz niedrigem 
Zinsfuß als Einlagen bei den Banken auf unbestimmte Zeit 
lagern bleiben; es wäre weit richtiger, den größeren Teil 
dieser Einlagen dem Staate zuzuführen und nur zu sorgen, 
daß sie für späteren Bedarf flüssig gemacht werden können. 
Den Weg dazu zeigen uns die Banken selbst. Sie verwenden 
den Mauptteil der Einlagen, die sie mit ungefähr 3 ViX ver 
zinsen zur Belehnung von Kriegsanleihe und zu Vorein 
zahlungen, die sie bei der Postsparkasse auf die nächste 
Kriegsanleihe machen, beides gegen 4 V2 bis 5 % Ver 
zinsung- Diese Geschäfte könnte der Staat selbst in die 
Hand nehmen, indem der Postsparkasse einerseits die Be 
lehnung von Kriegsanleihen übertragen würde (wozu aller 
dings ein Gesetz erforderlich ist) und wenn weiters die 
Postsparkasse angewiesen würde, direkt von den Par 
teien Voreinzahlungen auf die kommende Kriegsanleihe an 
zunehmen, woran jedes Postamt mitwirken könnte. Der 
Staat und die Parteien könnten dabei mehr als 1 % an
	        

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Die Zukunft Unserer Wirtschaft. Verlag von Moriz Perles, K. u. K. Hofbuchhandlung, 1917.
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