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Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

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Bibliographic data

fullscreen: Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

Monograph

Identifikator:
101947257X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35839
Document type:
Monograph
Author:
Reuß, Alfons http://d-nb.info/gnd/1051831989
Title:
Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
Place of publication:
Jena
Publisher:
Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 145 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Abschnitt. Beurteilung der Methode Le Play's
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
  • Zweiter Abschnitt. Beurteilung der Methode Le Play's

Full text

84 
mäßigen Sitten zu setzen ist, die von Kindheit an geübt sind. Bei den 
Menschen, die seit ihrer Jugend durch Trunkenheit und Laster geschwächt 
sind, ist die Notwendigkeit der Kräfte-Erneuerung konstanter und gebieterischer; 
daraus resultiert eine höhere Ausgabe und die Notwendigkeit eines höheren 
Lohnes. Die Arbeiter, die am meisten und am billigsten arbeiten, haben alle 
durch geregelte Gewohnheiten und musterhafte Sitten in der Jugendzeit eine 
robuste Gesundheit und ursprüngliche Kraft erlangt. Die Erfahrung widerlegt 
täglich unter meinen Augen das Axiom der politischen Ökonomie, das, ohne 
sich von den moralischen Einflüssen Kechenschaft zu geben, einfach die 
Leistungsfähigkeit (puissance du travail) zur Menge der verbrauchten Nahrung 
in Beziehung setzt. 
Was Le Play hier sagt, ist nicht ohne Berechtigung und zeigt 
wieder die Schwierigkeit aller wirtschafts-wissenschaftlichen Ver 
gleiche : der hier vorliegende Fall ist aber so extrem, daß er nichts 
beweist. Zu genauerer Vergleichung der physiologischen Werte 
wird man Arbeiter mit durchschnittlichen Lebens-Gewohnheiten sehr 
gut verwenden können. 
Inwieweit dieser Mangel die Ergebnisse Le Play’s entwertet, 
ist eine Frage für sich. Seine Zahlen haben für seine Ergebnisse 
tatsächlich nur relativ geringen Wert erlangt, und insofern ist der 
ganze Plan seiner Methode unausgeführt geblieben. Le Play ver 
glich nicht Zahlen, sondern nur Zustände, Sitten, Gesetze usw. Sie 
sind in der Tat mehr oder weniger „typisch“. Aber da ein ver 
gleichbares Gerippe an Zahlen fehlt, läßt sich nicht feststellen, in 
wieweit die sich aus den Vergleichen ergebenden Schlüsse 
zwingend, allgemeingültig, „typisch“ sind. Dabei muß hier unerörtert 
bleiben, ob die Forderung, die von Le Play gewählten Familien 
müßten „typischen“ Charakter haben, am letzten Ende berechtigt 
ist, ob sie erfüllt werden muß, wenn die Aufgabe, die Le Play sich 
stellte, gelöst werden soll. So wie er diese Aufgabe faßte, indem 
er in der einzelnen Familie einen Repräsentanten der ganzen Ge 
sellschaft erblickte, ist jene Forderung sicherlich berechtigt, und da 
er ihre Erfüllung auf keine Weise gewährleistete, läßt uns seine 
Methode wiederum im Stich. 
Die Bedeutung der Zahlen hei Le Play. Wie wir jetzt 
wissen, besteht bei Le Play ein Zwiespalt zwischen der ursprüng 
lichen Absicht und der daraus hervorgegangenen Anlage der Mono 
graphie einerseits, wobei das Schwergewicht durchaus auf den 
Zahlen des Budgets liegen sollte, und zwischen der wissenschaft 
lichen Verwertung der so mühsam gewonnenen Zahlen. Er erwartete 
von diesen Zahlen eine vollständige Aufklärung über die Existenz
	        

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Frédéric Le Play in Seiner Bedeutung Für Die Entwicklung Der Sozialwissenschaftlichen Methode. Gustav Fischer, 1913.
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