Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

München als Industriestadt

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: München als Industriestadt

Monograph

Identifikator:
1020784822
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33588
Document type:
Monograph
Author:
Fritz, Carl http://d-nb.info/gnd/1050470273
Title:
München als Industriestadt
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Puttkammer & Mühlbrecht, Buchhandlung f. Staats- u. Rechtswissenschaft
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (163 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünfter Abschnitt, Teil III: Sonstige bemerkenswerte Industrien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • München als Industriestadt
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt: Klassen- und Berufsgliederung der Münchener Bevölkerung mit besonderer Berücksichtigung der Arbeiterklasse
  • Zweiter Abschnitt: Soziale Gliederung der Erwerbstätigen und Zuzugsverhältnisse der Arbeiter
  • Dritter Abschnitt: Allgemeine Lage und Lebensbedingungen der Münchener Industrie
  • Vieter Abschnitt, Teil I. Graphische Industrie, Buchgewerbe, Zeitungsdruck und Verlagswesen
  • Vierter Abschnitt, Teil II. Kunstgewerbe-Industrie
  • Fünfter Abschnitt, Teil I. Bierbrauerei
  • Fünfter Abschnitt, Teil II. Maschinen- und Eisenindustrie
  • Fünfter Abschnitt, Teil III: Sonstige bemerkenswerte Industrien

Full text

126 
dieser Art, in der allen Interessenten bekannten Farbfabrik 
Michael Huber in Müchen selbst bewerkstelligt wird. 
Dieser Betrieb hat sich aus kleinsten Anfängen, aus der Farben 
bereitung als häusliche Beschäftigung, hervor von 1780 bis 
heute zu einem Großbetriebe entwickelt, dessen Erzeugnisse 
sich schon seit langer Zeit des besten Rufes erfreuen. Später 
noch mehr wie anfangs war die ganze Produktion von Karmin 
farben und Karminlacken, den sogenannten Münchener Lacken, 
denen die Fabrik ihren Weltruf und Export verdankt, auf den 
nächsten Konsum durch die Münchener Kunstdruckereien ge 
richtet. Der Standort München, als dem Orte der intensivsten 
Nachfrage, erwies sich für den Betrieb bald als sehr glücklich 
gewählt. Mit der Erfindung des Steindrucks, der Senefelder- 
schen Lithographie, kamen die Münchener Lacke noch zu stär 
kerer lokaler Verwendung, obwohl der Rohstoff, die Coche 
nille — eine Schildlausart, welche vorzugsweise in Westindien 
und Teneriffa gezüchtet und jährlich zweimal geerntet wird 
— stets derselbe geblieben ist. Wenn auch Karmin als Farb 
stoff durch die Anilinfarben weit vom Weltmarkt zurückge 
drängt worden ist, so fand er doch seine lokale Verwendung 
als giftfreie Künstlerfarbe oder als Färbemittel von Nahrungs 
und Genußmittel. Um einem allgemeinen Bedürfnis entgegen 
zukommen, widmete sich die Firma mehr und mehr der Her 
stellung von Farben für graphische und andere künstlerische 
Zwecke aller Art, und für die verschiedensten Druckverfahren, 
den Schwarzdruck mit inbegriffen. Außerdem nahm die Fabrik, 
die sich bis Ende der siebziger Jahre nur mit der Herstellung 
trockener Farben beschäftigte, auch die Bereitung der fer 
tigen, angeriebenen Druckfarben und für das Bedürfnis der 
Künstler ebenso die Verfertigung von Tubenfarben in ihren 
Betrieb auf. Die Firma Huber besitzt eine eigene, vorzüglich 
eingerichtete Hausdruckerei um die Farben gründlichst auf 
ihre Druckfähigkeit und Ergiebigkeit zu prüfen, da, wie schon 
bemerkt, die Farben nicht nur trocken sondern für die ver 
schiedenen Techniken druckfertig angerieben geliefert werden. 
Von ihren Rohprodukten kauft das Unternehmen den Ruß 
zur Druckerschwärze teils in Deutschland, teils in Amerika, die 
Anilinfarben werden aus Ludwigshafen und Höchst bezogen,
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

München Als Industriestadt. Puttkammer & Mühlbrecht, Buchhandlung f. Staats- u. Rechtswissenschaft, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.