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Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
1027649297
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-54366
Document type:
Monograph
Author:
Onciul, Aurel von http://d-nb.info/gnd/122595335
Title:
Wirtschaftspolitisches Handbuch von Rumänien
Place of publication:
Gotha
Publisher:
Friedrich Andreas Perthes
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 133 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Öffentliche Verhältnisse
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

Untersuchung von Kalkmörtel. — Untersuchung von Zement oder Wasserkalk. 113 
100 oder auch 200 ccm der salzsauren Lösung, löst den Niederschlag in Schwefelsäure, 
reduziert mit chemisch reinem Zink usw. (S. 19) und titriert mit Kaliumpermanganat 
(vergl. S. 24, ß 2). Im Mitrat der Ammoniak-Fällung wird wie üblich der Kalk durch 
Ammoniumoxalat und im Filtrat hiervon die Magnesia durch phosphorsaures 
Natrium usw. gefällt. 
c) Schwefelsäure und Alkalien. Ist die Bestimmung dieser Bestandteile er 
wünscht, so nimmt man 200 oder 300 ccm der salzsauren Lösung, fällt in der Kochhitze 
mit Chlorbaryum, läßt mehrere Stunden in der Wärme stehen, filtriert das Baryumsulfat 
ab, wägt dieses und versetzt das Filtrat in der Kälte mit Ammoniak und kohlen 
saurem Ammon, filtriert und verfährt zur Bestimmung der Alkalien wie sonst nach S. 29. 
Kalkmörtel. 
Der Kalk gewinnt erst durch Zusatz von Sand die Fähigkeit, zu erhärten; 
man nimmt gewöhnlich auf 1 Teil Kalk 3—6 Teile Sand. Die Güte des Sandes 
ist von wesentlichem Einfluß auf die Güte des Mörtels. In regelrechtem Mörtel 
findet man 8—10 °/ 0 gelöschten Kalk. 
Zur schnellen Unterrichtung über den Kalkgehalt eines Mörtels werden 100 g 
Mörtel in einem Halbliterkolben mit wenig Wasser vollkommen gelöscht, darauf 
unter Umschütteln mit Wasser bis zur Marke aufgefüllt. Nachdem der Inhalt 
durch kräftiges Schütteln gut gemischt ist, werden 100 ccm abpipettiert und in 
einem Literkolben mit Wasser bis zur Marke verdünnt. Yon dieser so erhaltenen 
Flüssigkeit titriert man 25 ccm mit Normalsalzsäure unter Anwendung von 
Phenolphtalem als Indikator, bis die Rosafärbung eben verschwindet. 1 ccm norm. 
HCl = 0,028 g CaO in 26 ccm Flüssigkeit. 
Bestimmung der Güte des Mörtels. Bei Gegenwart von mehr als 2 °/ 0 
hydratischer Kieselsäure besitzt der Kalk hydraulische Eigenschaften. Die hydraulischen, 
d. h. hydratische Kieselsäure enthaltenden Kalke (auch Wasserkalke) sind, wie schon 
oben S. 105 bemerkt, für Düngungszwecke um so weniger geeignet, je mehr 
hydratische Kieselsäure sie enthalten, weil sie im Boden leicht zu festen, zement 
artigen Klumpen zusammenballen. Für Düngungszwecke eignen sich am besten 
die sog. „Weiß- oder Fettkalke“, welche bis auf 0,5—2,0 °/ 0 nur aus Kalk (CaO) 
bestehen. 
Für Bauzwecke ist die Prüfung des Kalkes auf Stehvermögen, Lösch- 
fähigkeit und Ausgiebigkeit wesentlich. 1 ) Für die Bestimmung der Ausgiebig 
keit verwendet man zweckmäßig das Mörtelvolumometer von Michaelis. 
Zement oder Wasserkalk. 
Unter Zement versteht man im allgemeinen einen Kalkmörtel, welcher die 
Eigenschaft besitzt, mit Wasser zu einem Brei angerührt unter Wasser zu erhärten. 
Derselbe enthält einen gewissen Prozentsatz Kieselsäure, an Kalk und Tonerde ge 
bunden, in einem für Salzsäure leicht auf schließbaren Zustande. Wenn auch die 
Ursache der Erhärtung noch nicht aufgeklärt ist, so glaubt man doch, daß der 
Vorgang unter Bindung von Wasser und von freier Kieselsäure an Basen zu basischen 
Verbindungen vor sich geht. 
Sämtliche Wassermörtel lassen sich einteilen in: 
1. Puzzolane oder hydraulische Zuschläge, 
2. Roman-Zemente, 
!) C. Schoch, „Die Mörtelinduatrie“ in „Chem.-techn. Untersuchungsmethoden“ von 
G. Lunge. Berlin 1899, 1, 599 
Landwirtschaftliche Stoffe, 3. Auflage. 8
	        

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Die Untersuchung Landwirtschaftlich Und Gewerblich Wichtiger Stoffe. Verlagsbuchhandlung Paul Parey, 1906.
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