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Rapport sur la journée de huit heures ou la semaine de quarante-huit heures

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Bibliographic data

fullscreen: Rapport sur la journée de huit heures ou la semaine de quarante-huit heures

Monograph

Identifikator:
1047743825
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-81714
Document type:
Monograph
Title:
Rapport sur la journée de huit heures ou la semaine de quarante-huit heures
Place of publication:
London
Publisher:
Harrison & Sons
Year of publication:
1919
Scope:
iv, 165 Seiten
Digitisation:
2019
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Chapitre I. Législation actuelle - usages et coutumes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

566 
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit. 
schattier, gleichzeitigj in Österreich, in England, in der Schweiz und in 
Amerika, mit Nachdruck für die Nationalökonomie das Kecht, sich als 
exakte Wissenschaft aufzubauen, oder, wie sie sagten, reine Ökonomik 
zu sein. Wie zu erwarten, rief dieser Anspruch einen lebhaften Streit 
zwischen den Vorkämpfern der historischen und denen der neoklassischen 
Schule hervor, hauptsächlich zwischen den Professoren Schmoller und 
Kare Menger. 
Das wichtigtse Kennzeichen dieser neuen Schule liegt darin, daß sie 
als das klarste Prinzip, auf das sich diese Wissenschaft gründen ließe, die 
Tatsache findet, daß jeder Mensch die Lust sucht und die Unlust scheut 
und sich unter allen Umständen bemüht, das Maximum der Einen mit dem 
Minimum der Anderen zu erreichen 1 ). Es liegt auf der Hand, daß eine so 
folgenschwere Tatsache — die übrigens weit über das Bereich der Wirtschaft 
hinausgeht, da sie überall in der Natur als das „Prinzip des kleinsten 
Mittels“ herrscht, — den klassischen Volkswirtschaftlern nicht entgangen 
war. Nur nennen sie es einfach persönliches Interesse; heute heißt es 
| hedonistisches Prinzip, von dem griechischen Wort fjäov17 Vergnügen, 
Annehmlichkeit. Daher stammt der Name, unter dem wir diese beiden 
Schulen zusammengefaßt haben. 
Indem auf diese Weise alle Beweggründe, die die Tätigkeit des Men 
schen bestimmen, auf einen einzigen zurückgeführt werden, will diese 
Schule sicherlich nicht alle anderen leugnen. Sie behauptet nur, das 
Recht zu haben, die Abstraktion anzuwenden, ohne die eine exakte 
Wissenschaft unmöglich ist, das Recht, aus dem Beobachtungsfeld alle 
anderen Faktoren als den, den man untersuchen will, aüszuschließen. 
Den anderen sozialen Wissenschaften bleibt es überlassen, die anderen 
Beweggründe der menschlichen Handlungen zu studieren. Der Homo 
oeconomicus, den man bei den Klassikern so stark verspottet hatte, ist 
wieder zu Ehren gebracht und sogar noch vereinfacht worden: er ist zu 
einem schematischen Menschen geworden. Die Menschen werden nur 
noch als Kräfte betrachtet, die durch Pfeile, wie in den Zeichnungen eines 
Lehrbuches der Mechanik, dargestellt werden. Es handelt sich darum, 
nachzuweisen, was sich aus ihren Beziehungen untereinander oder ihren 
Rückwirkungen auf die Umwelt ergibt. 
Wir werden auch sehen, daß diese Schule ungefähr zu dem gleichen 
Schluß kommt, nämlich, daß die absolut freie Konkurrenz das Maximum 
an Befriedigung für einen Jeden verwirklicht. Auch hierin erneuert sie, 
*) „Die im Folgenden ausgeführte Theorie ist vollständig auf eine rechnerische E®' 
Stellung des Vergnügens und der Mühe [der Lust und der Unlust] aufgebaut; die Aufgabe 
der Volkswirtschaft besteht darin, das Maximum an Glück, das verwirklicht werden kann, 
zu bestimmen, indem die größtmögliche Menge an Vergnügen mit der geringstmög 
lichen Mühe erworben wird“ (Stanley Jevons, Theory of political economyb
	        

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Tonkunst, Bildende Kunst, Dichtung, Weltanschauung. Gaertner, 1902.
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