Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Bolschewismus, Fascismus und Demokratie

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Bolschewismus, Fascismus und Demokratie

Monograph

Identifikator:
1713886359
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-103104
Document type:
Monograph
Author:
Nitti, Francesco Saverio http://d-nb.info/gnd/119470764
Title:
Bolschewismus, Fascismus und Demokratie
Edition:
1.-10. Tsd.
Place of publication:
München
Publisher:
Hanfstaengl
Year of publication:
1926
Scope:
102 Seiten
1 Portr.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
XII. Bolschewismus und Fascismus als gleichartige Phänomene. Die Kritik am Wirken der Parlamente. Unmöglichkeit einer dauernden absoluten Verfassung in der heutiigen Gesellschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Berliner Arbeiterbewegung von 1890 bis 1905
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Die Entwicklung der inneren Politik Deutschlands seit 1890
  • Zweites Kapitel. Die soziale Entwicklung Berlins von 1890 - 1905
  • Drittes Kapitel. Die Parteiorganisationen unter dem gemeinen Recht
  • Viertes Kapitel. Bemerkenswerte Konferenzen und beschließende Versammlungen der Sozialdemokratie Berlins
  • Fünftes Kapitel. Die bedeutsamsten Demonstrationsversammlungen der Berliner Arbeiterschaft
  • Sechstes Kapitel. Die Wahlen zum Deutschen Reichstag in Berlin und den Vororten
  • Siebentes Kapitel. Die Vertretung der Sozialdemokratie Groß-Berlins in den Kommunalverwaltungen
  • Achtes Kapitel. Die Sozialdemokratie in den Gewerbegerichten und den Kaufmannsgerichten Groß-Berlins
  • Neuntes Kapitel. Die Gewerkschaftsbewegung Berlins
  • Zehntes Kapitel. Die bedeutsamsten gewerkschaftlichen Kämpfe Berlins
  • Elftes Kapitel. Der große Bierboykott von 1894
  • Zwölftes Kapitel. Die gewerkschaftliche Bewegung der Handlungsgehilfen Berlins
  • Dreizehntes Kapitel. Die sozialdemokratische Frauenbewegung Berlins
  • Vierzehntes Kapitel. Die Berliner Arbeiter-Sanitätskommission und der Boykott der Charité
  • Fünfzehntes Kapitel. Die Schöpfungen der Berliner Sozialdemokratie für Bildung und Kunst
  • Sechzehntes Kapitel. Die Entwicklung der sozialdemokratischen Presse Berlins
  • Siebzehtes Kapitel. Die Wahlen zum preußischen Abgeordnetenhaus
  • Achtzehntes Kapitel. Die Entwicklung der Maifeier in Berlin
  • Neunzehntes Kapitel. Die Opfer und die Bilanz des Kampfes

Full text

438 
angesetzten Zeit dicht besetzt, und zwei Stunden währte es, bis alle die 
Kranzträger die von Einzelnen und Körperschaften gestifteten, meist mit 
tiefroten Schleifen versehenen Blumenspenden auf dem Grabe niedergelegt 
hatten. Draußen aber wogte die ganze Zeit über eine viele Zehntausende 
zählende Menge, die durch ihr ernstes Verhalten den tiefen Eindruck der 
Kundgebung noch steigerte. 
In gleicher Weise wären noch viele bemerkenswerte Leichenbegängnisse 
aufzuzählen. Die Bestattung des Veteranen Theodor Metzner und die 
des jugendlich hoffnungsvollen Dichters und Kämpfers Emil Rosenow, 
die des in gefährdeter Situation stets tatbereiten August Iacobey und 
die des vielverfolgten knorrigen Gustav Keßler, sowie noch vieler Tapferer, 
die sich in der einen oder anderen Weise ausgezeichnet hatten. Es scheint 
indes angemessen, von den wenigen Vorgenannten abgesehen, in bezug auf 
die Toten keine Ausnahme zu machen, sondern auch diesem Leere gegenüber 
die demokratische Gleichheit obwalten zu lassen, denn sie verbürgt die größere 
Gerechtigkeit. Llnsere Bewegung ist groß durch die Arbeit der Ungenannten. 
Ja, es ist eine große Bewegung. Das zeigt die Bilanz der Ergebnisse 
ihrer Arbeit. Wohin wir blicken, zeigt sie gegen den Anfang gewaltigen 
Aufstieg. Kaum zehn Prozent der beschäftigten männlichen Arbeiter Berlins 
sind am Anfang unserer Epoche gewerkschaftlich organisiert, am Ende ist 
der Prozentsatz der Organisierten, trotz der Schwierigkeiten, die gerade die 
Weltstadt der Organisationsarbeit entgegensetzt, auf gegen 30 Prozent 
gestiegen, hat sich das Leer in absoluter Zahl mehr als verfünffacht. In 
fast gleicher Weise ist die Armee der politisch organisierten Arbeiter Berlins 
gestiegen. Sie belief sich zu Anfang auf kaum zehntausend und zählte am 
Abschluß 41 700 Mitglieder bei bedeutend durchgearbeiteter Gliederung und 
Zusammenfassung der Kräfte. Nicht minder groß ist die Zunahme der 
Beteiligung der weiblichen Arbeiterschaft an der Bewegung. Für die 
politische Bewegung läßt sich das nicht ziffernmäßig feststellen, weil in den 
Wahlvereinen die Frauen noch nicht Mitglieder sein durften, in der 
Gewerkschaftsbewegung aber ist die Zahl der organisierten Arbeiterinnen 
von kaum 1 500 auf über 15 000 gestiegen, hat sie sich mehr als verzehnfacht. 
Lind wir haben gesehen, wie sich in entsprechender Weise in den öffentlichen 
Körperschaften die Vertretung der Arbeiterklasse gehoben hat. Wie von 
den acht Reichstagsmandaten Groß-Berlins zu Anfang nur zwei, am 
Abschluß aber sieben Besitz der Sozialdemokratie waren, wie in Berlins 
Kommunalverkretung die Sozialdemokratie im Jahre 1891 erst ein Viertel, 
Ende 1905 aber zwei Drittel der Mandate der dritten Wählerabteilung 
erobert hatte und in den meisten Vororten ein gleiches, in einigen aber ein 
noch günstigeres Verhältnis obwaltet. In den Gewerbegerichten Groß- 
Berlins sind die Arbeitcrbeisitzer durchgängig Angehörige der sozialistischen 
Arbeiterbewegung, im Berliner Kaufmannsgericht hat der auf dem Boden 
der Arbeiterbewegung kämpfende Verband der Landlungsgehilfen eine starke 
Vertretung. Wie das alles auf die ökonomisch-soziale Lage der Arbeiter 
zurückgewirkt hat, soll zahlenmäßig nicht vorgeführt werden, weil das 
ökonomische Leben durch Momente mit beeinflußt wird, die sich die Arbeiter 
bewegung nur zum Teil auf Rechnung sehen kann. Soviel aber ist sicher: 
wenn der durchschnittliche Satz der Arbeitslöhne in allen Industrien und 
Gewerben Berlins um bis zu 25 Prozent und darüber gestiegen ist, wenn
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Moratorien Und Andere Sonderregelungen Des Zahlungsverkehrs Im Auslande. [Liebheit & Thiesen], 1914.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.