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Migration and business cycles

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Bibliographic data

fullscreen: Migration and business cycles

Monograph

Identifikator:
1736236210
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-111544
Document type:
Monograph
Author:
Jerome, Harry
Title:
Migration and business cycles
Place of publication:
New York
Publisher:
National Bureau of Economic Research
Year of publication:
1926
Scope:
256 S.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Chapter VIII. The influence of economic conditions in the countries of emigration
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Drittes Kapitel. Erste Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
  • Viertes Kapitel. Zweite Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
  • Fünftes Kapitel. Ursprung, Verlauf und Ausgang des Kulturkampfs

Full text

576 Fünfundzwanzigstes Buch. Viertes Kapitel. 
diese zur Deckung künftiger Ausgaben verwendet sehen. Sie 
erblickte auch in den etwa zu erhebenden Matrikularbeiträgen 
nur einen Notbehelf; statt dessen sollte ein Reichssteuersystem 
entwickelt werden und der Bund auch befugt sein, Anleihen 
aufzunehmen. Sie wollte endlich eine jährliche Abrechnung 
vor und Entlastung durch den Bundesrat und Reichstag. Mit 
einem Worte: sie führte, ohne daß sich der Bundesrat dem 
widersetzen konnte, eine volle Finanzverwaltung ein und stellte 
in Aussicht, daß der Bund statt der Matrikularbeiträge eigene 
Einnahmen erhalten sollte. Wurde aber diese letztere Aussicht 
verwirklicht, ja wurden im Bunde gar Überschüsse aus eigenen 
Steuern erzielt, so stand der Bund offenbar finanziell völlig 
selbständig über den Einzelstaaten. 
Nun ist es im Norddeutschen Bunde wohl zur Entwicklung 
der Anfänge einer Finanzverwaltung gekommen, nicht aber zu 
einer Erhöhung der Finanzen, welche die Matrikularbeiträge 
unnötig gemacht hätten. Das Reich trat darum finanziell sein 
Dasein mit sehr geringen Einnahmen an: aus der Post, aus 
der Wechselstempelsteuer und aus den damals noch sehr niedrigen 
Zöllen. Im übrigen war es auf Matrikularumlagen angewiesen. 
Diese betrugen im Jahre 1873 fast einhundertvier Millionen 
Mark, sanken 1874 auf siebenundsechzig Millionen, blieben 
1875 und 1876 auf der Höhe von neunundsechzig und zwei— 
undsiebzig Millionen, fielen 1877 rapide auf achtzehn Millionen, 
stiegen dagegen 1878 und 1879 wiederum auf einundachtzig 
und siebenundachtzig Millionen. 
Nun ergab sich schon früh, daß die Einzelstaaten sich bei dieser 
Entwicklung der finanziellen Anarchie nähern mußten und jeden⸗ 
falls in den Landesbudgets nur überaus schwer zu wirtschaften 
vermochten. Denn wie sollten sie mit ihren Bedürfnissen und 
Einnahmen dem enormen Schwanken der Matrikularumlagen 
rationell folgen? Außerdem aber wurde von Reichs wegen bald 
klar, daß der Reichsgedanke selbständig nur werden konnte, 
wenn das Reich finanziell auf eigenen Füßen stand, und nicht 
mehr, wie es Bismarck später ausgedrückt hat, Kostgänger der 
Einzelstaaten bliebe. Dieser Gedanke stand dem Fürsten schon
	        

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Handbuch Der Vergleichenden Statistik- Der Völkerzustands- Und Staatenkunde. Felix, 1865.
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