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Migration and business cycles

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Bibliographic data

fullscreen: Migration and business cycles

Monograph

Identifikator:
1736236210
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-111544
Document type:
Monograph
Author:
Jerome, Harry
Title:
Migration and business cycles
Place of publication:
New York
Publisher:
National Bureau of Economic Research
Year of publication:
1926
Scope:
256 S.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Chapter VIII. The influence of economic conditions in the countries of emigration
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriß der allgemeinen Volkswirtschaftslehre
  • Begriff. Psychologische und sittliche Grundlage. Literatur und Methode. Land, Leute und Technik. Die gesellschaftliche Verfassung der Volkswirtschaft (1.1901)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Begriff. Psychologische und sittliche Grundlage. Litteratur und Methode
  • Erstes Buch. Land, Leute und Technik als Massenerscheinung und Elemente der Volkswirtschaft
  • Zweites Buch. Die gesellschaftliche Verfassung der Volkswirtschaft, ihre wichtigen Organe und deren Hauptursachen
  • Index

Full text

Beschreibung; vergleichende Methode; Begriffsbildung. 103 
und nationalbkonomisch geschulte Leute, wie Hume und Dieterici früher, neuerdings Bücher 
und Beloch, haben Methode und Zusammenhang in diese Untersuchungen gebracht, eine 
vergleichende historische Vevölkerungsstatistik geschaffen. So wirken eben die aneinander 
grenzenden Wissenschaften immer — S— 
Eine einzige Methode nationalökonomischer Beobachtung kann es entsprechend der 
Kompliziertheit des Stoffes natürlich nicht geben. Auf jeden Teil des Stoffes sind die 
Mittel zu verwenden, die uns am weiteften führen, die uns das zutreffendste, wahrste, 
vollständigste Bild der Wirklichkeit, der volkswirtschaftlichen Thatsachen geben. 
Die Thatsachen kennen, sagt Lotze, ist nicht alles, aber ein Großes; dies gering 
zu schätzen, weil man mehr verlangt, geziemt nur jenen hesiodischen Thoren, die nie 
verstehen, daß halb oft besser ist als ganz. Und Lassalle meint in ähnlichem Zusammen- 
hange: Der Sioff hat ohne den Gedanken immer noch einen relativen Wert, der Gedanke 
ihne den Stoff aber nur die Bedeutung einer Chimäre. 
44. Die Begriffsbildung. Richtig veschreiben, von einem Gegeastande 
Merkmale aussagen, die Ursachen aufdecken, die Folgen feststellen kann nur, wer die 
Erscheinungen, ihre Merkmale, ihre Konsequenzen mit Worten festen Inhalts bezeichnet. 
Die Begriffsbildung hat die Aufgabe, die in der gewöhnlichen Sprache vorhandenen, 
hon der Wissenschast benutzten, weiter gebildeten, oft umgedeuteten Worte zu diesem 
Zwecke einer Eroͤrterung, Deutung und Fixierung zu unterwerfen. Diese Begriffsbildung, 
für jede Wissenschaft eine ihrer wesentlichen Aufgaben, ist zunächst eine Fortsetzung 
oder Potenzierung der natürlichen Sprachbildung. Jeder Sprachgebrauch geht vom an— 
schaulichen, sinnlichen Bilde einer Erscheinung aus, in dem eine Summe von Vorstellungen 
um eine herrschende gruppiert ist; das Wort ist dieser herrschenden Vorstellung ent— 
nommen, bezeichnet das Bild mit allen seinen Vorstellungen; das Wort wird zu einem 
abstrakten, konventionellen Zeichen, das bei allen Gebrauchenden die gleichen oder ähn⸗ 
lichen Vorstellungen hervorruft. Diese Vorstellungen sind aber nicht fixiert, es schieben 
sich in die Wortbedeutung jeder lebendigen Sprache neue, wechselnde Vorstellungen ein; 
die herrschende Vorstellung wird von einer anderen verdrängt. Und je allgemeinere 
Vorftellungskreise ein Wort einheitlich zusammenfaßt, desto zweifelhafter ist in der ge— 
wöhnlichen Sprache der damit verbundene Sinn. Die Wissenschaft hat nun das Be— 
dürfnis, diese fließenden und schwankenden Vorstellungskreise immer wieder für ihre 
Zwecke zu fixieren; sie verlangt möglichste Konstanz, durchgängige, feste Bestimmtheit, 
Sicherheit und Allgemeingültigkeit der Wortbezeichnung. Die Definition ist das wissen— 
schaftlich begründete Urteil über die Bedeutung eines Wortes. Indem wir definieren, 
wollen wir für alle an der Gedankenarbeit Teilnehmenden eine gleichmäßige Ordnung 
des Vorstellungsinhaltes und damit zugleich eine einheitliche Klafsifikation der Erscheinungen 
eintreten lassen. Das ist aber immer nur bis zu einem gewissen Grade möglich. Die 
Dinge selbst und alle unsere Vorstellungen über sie sind stets im Flusse begriffen; die 
vollendete Klassifikation der Erscheinungen ist niemals ganz vorhanden; die Worte, mit 
denen wir einen Begriff definieren, sind selbst nicht absolut feststehend; sie wären es nur, 
denn es bereits ein vollendetes Begriffssysten gäbe, was nicht der Fall ist. Wir müssen 
uns also in allen Wissenschaften mit vorläufigen Definitionen begnügen, dem weiteren 
Fortschritte der Wissenschaft und des Lebens ihre weitere Richtigstellung überlassend. 
Eine Wissenschaft, die schon ein relativ feststehendes Begriffssyftem hat, definiert 
durch Angabe der nachsthöheren Gattung des Begriffes und durch den artbildenden 
Unterschied; die Rationalökonomie und das ganze Gebiet der Staatswissenschaft ist nur 
an einzelnen Stellen so weit, in dieser Weise definieren zu können: z. B. die Haus— 
industrie ist eine Unternehmungsform, bei welcher der kleine Produzent nicht direkt ans 
Publikum verkauft, sondern den Absatz seiner Produkte nur durch anderweite kaui⸗ 
männische Vermittelung erreicht. 
In der Regel muß sie definieren, indem sie den Begriff in seine Merkmale zerlegt, 
die wichtigsten zur Charakterisierung benutzt. Artet die Definition dadurch zu einer 
breiten analytischen Beschreibung aus, so hört sie auf Definition zu sein, und riskiert, nicht 
einmal die herrschende Vorstellung in den Mittelpunkt zu stellen. Betont sie in der Definition
	        

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Begriff. Psychologische Und Sittliche Grundlage. Literatur Und Methode. Land, Leute Und Technik. Die Gesellschaftliche Verfassung Der Volkswirtschaft. Duncker & Humblot, 1901.
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