Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Entwicklung der Weißgerberei

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
1737995603
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-113493
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Title:
Principes d'économie politique
Edition:
25 éd.
Place of publication:
Paris
Publisher:
Sirey
Year of publication:
1926
Scope:
IV, 702 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Livre II. La circulation
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

166 
arbeitung — besitzt mit den gewebten Stoffen der Textilindustrie; sie 
unterscheidet sich von diesen nur noch durch den eben im Wesen der 
Haut gelegenen Unterschied, daß sie nicht, wie die gewebten Stoffe, ein 
fortlausendes Band bildet, sondern aus lauter einzelnen Stücken besteht. 
In den Anfängen dieser Entwicklung war die Haut noch in Analogie 
des alten Schabebaums auf solchen Tischen stationär gelagert, und das 
bearbeitende Werkzeug wurde über die Haut hinweggeführt. Es be 
deutete bereits einen großen Fortschritt im Sinne des kontinuierlichen 
Prozesses, als die Haut samt Unterlage an dem nunmehr stationär ge 
lagerten Werkzeug vorbeigeführt wurde. Der Tisch wurde vertikal ge 
stellt und die Haut so über diesen vertikalen, auf und ab gehenden Tisch 
gehängt, daß jeweils die Hälfte derselben an dem die ganze Breite der 
Haut auf einmal bearbeitenden Werkzeug vorbeigebracht werden konnte. 
Die „Doppeltrommelmaschinen" beugen den vertikalen, auf und ab 
gehenden Tisch zu einer Halbtrommel. Zwei derartige Halbtrommeln 
werden auf einer stetig rotierenden Welle montiert, so daß also nun 
mehr eine Trommel entstanden ist. welche zwei, der Achse parallel 
laufende, einander gegenüberliegende Schlitze besitzt; die im Sinne der 
Umdrehung untere Kante jedes Schlitzes stellt demnach die obere Kante 
des auf- und abgehenden Tisches dar, über welche das Fell so geworfen 
wird, daß die eine Hälfte in das Innere der Trommel zu liegen kommt, 
während die andere, außen auf der Trommel liegende Hälfte zur Be 
arbeitung gelangt. Deshalb muß jedes Fell zweimal durch die Maschine 
gehen. Der auf der einen Seite der Trommel stehende Arbeiter wirft 
das Fell über die untere Kante des an ihm vorbeigehenden Schlitzes; 
nach einer halben Umdrehung der Trommel ist die Bearbeitung voll 
zogen, und ein auf der anderen Seite der Trommel stehender Arbeiter 
nimmt das Fell von der Trommel ab. Daher ist die Leistungsfähig 
keit dieser Maschine bereits eine sehr große. Sie hängt natürlich von 
der Unidrehungsgeschwindigkeit, welche verhältnismäßig bald ihre obere 
Grenze erreicht, ab und beträgt in 10 Arbeitsstunden bei zwei Mann 
Bedienung etwa 3600 Felle. 
Das letzte Ziel in der Konstruktion der Unterlagen muß das sein, 
der Haut gewissermaßen die Form des fortlaufenden Bandes zu geben, 
wie dies die gewebten Stoffe besitzen; das Vorbild solcher Unterlagen 
war in den Zuführungen der Textilindustrie gegeben, und es gelang 
schließlich in den sog. „Gummi-Walzen-Maschinen" eine Form zu schaffen, 
bei welcher die Haut genau wie der gewebte Stoff den Werkzeugen 
zugeführt wird. Das Werkstück wurde ursprünglich durch bewegliche 
Zangen, dann durch Transportwalzen gefördert; heute genügt ein Mann 
zur Bedienung, welcher Fell auf Fell der Maschine zuführt; das Fell 
gelangt auf der Gummiwalze, oder auf einem Gummiband als Unter-
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Entwicklung Der Weißgerberei. A. Deichert’sche Verlagsbuchhandlung, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.