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Der deutsche Zollverein

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Bibliographic data

fullscreen: Der deutsche Zollverein

Monograph

Identifikator:
1741634059
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-115551
Document type:
Monograph
Author:
Hog, Hermann http://d-nb.info/gnd/133486184
Arens, Richard
Title:
Die Preußische Gewerbesteuer
Edition:
3., erg. u. verb. Aufl.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Heymann
Year of publication:
1926
Scope:
VIII, 213 S.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
B. Verordnung über die vorläufige Neuregelung der Gewerbesteuer. (In der Fassung der Bekanntmachung vom 6. Mai 1926.)
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der deutsche Zollverein
  • Title page
  • I. Erste Versuche zu einer Zollgemeinschaft. Die Darmstädter Verhandlungen 1820 - 1823
  • II. Der bayrisch-württemberische Zollverein
  • III. Die preußische Zollgesetzgebung und die ersten Anschlüsse daran
  • IV. Der Anschluß Hessens. Der mitteldeutsche Verein. Anschluß des württembergisch-bayrischen Zollvereins. Der große Zollverein
  • V. Die nächsten Anschlüsse. Erste Erneuerung des Zollvereins. Anschluß Braunschweigs und Luxemburgs. Auswärtige Verträge
  • VI. Die Krisen des Zollvereins. Seine Neugestaltung 1867. Übergang in das Deutsche Reich
  • Contents

Full text

83 
: t der bisher schon geübten Einstimmigkeit beschlossen werden sollten; 
--er Landtag konnte also irgend einen Entwurf zu Falle bringen. Daß 
Me Kugel an eiserner Kette, die schon bislang jede freie Lnt- 
ckelung des Zollvereins gehemmt und Preußen zu den erwähnten 
| waltmaßregeln gezwungen hatte, Bismarcks Beifall erlangen 
lrde, war nicht zu erwarten. Aber er nahm den Gedanken in 
derer Fonn auf, indem er in einem Rundschreiben vonr 17. Mai 
137 die Vereinsregierungen auf den 3. Juni 1867 nach Berlin 
*+'[• Beratung einlud und hier die Errichtung eines Zollbundes- 
jes und Zollparlamentes im Anschluß an den norddeutschen 
f| ündesrat und Reichstag beantragte; beide Behörden sollten nach 
isacher Stimmenmehrheit beschließen. Diese Vorschläge mußten 
türlich den betreffenden Landtagen erst mitgeteilt werden, vor- 
( t wurde am 8. Juli 1867 der neue bis zum 1. Januar 1876 
tige Zollvertrag unterzeichnet, der, falls er nicht gekündigt wurde, 
ntere 12 Zahre bestehen sollte. 
Zugleich drang Preußen auf die Umgestaltung der wehr- 
rfassung in den süddeutschen Staaten und machte den 
eiteren Bestand des Zollvereins davon abhängig. Noch wußte 
ja damals in der Öffentlichkeit nichts von den geheimen 
an 
7 Schutz- und Trutzbündnissen, die zugleich mit den Friedensschlüssen 
In 1866 gegenüber den französischen Gelüsten nach dem linken 
lheinufer von Bismarcks weitschauender Politik den süddeutschen 
>öfen abgedrungen worden waren und natürlich auch ihre mili- 
irischen Konsequenzen gezogen wissen wollten. Während nun 
>aden diesen Anforderungen ohne Anstand sich fügte, leistete 
Württemberg, wo der aus den Verhandlungen von 1832 sattsam 
ekannte Doktrinär Moritz Mohl die Opposition führte, wie auch 
fasern, uw sich die ultramontane Intelligenz in preußenfeindlichen 
iapuzinaden erging, gegen das neue Wehr- wie Zollsystem hart- 
^ Kiesigen widerstand. Erst als der Pandels- und Gewerbestand 
Leider Länder stürmisch die Annahme der Bismarckschen Vorschläge 
»erlangte, und dieser im vollen Einvernehmen mit dem nord- 
| Deutschen Reichstage erklärte, einem Staate, der nicht die wchr-
	        

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Der Deutsche Zollverein. Verlag für Sprach- und Handelswissenschaft (S. Simon), 1906.
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