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Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Bibliographic data

Full text: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
1747798770
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-120203
Document type:
Monograph
Author:
Ottel, Klemens http://d-nb.info/gnd/1024837165
Title:
Die Technik des wirtschaftlichen Verkehrs
Edition:
2. neubearb. Aufl.
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1927
Scope:
VI, 324 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IX. Marktorganisationen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

258 
Futtermittel. 
ammoniakfreie Luft durch, indem man die aus dem Kolben austretende Luft durch 
verdünnte Schwefelsäure streichen läßt. Letztere versetzt man nach hinreichendem 
Durchleiten von trockner, amraoniakfreier Luft mit überschüssiger, gebrannter 
Magnesia, destilliert mit vorgelegtem Kühler, indem man die Dämpfe in titrierter 
Schwefelsäure auffängt und diese wie üblich zurücktitriert. Auf diese Weise erfährt 
man den flüchtigen Ammoniak-Stickstoff, den man zu dem in der lufttrocknen, 
gepulverten Substanz gefundenen Stickstoff hinzuaddiert, um die gesamte Menge 
Stickstoff zu erhalten. Hierbei muß man selbstverständlich den in der lufttrocken 
gemachten Substanz gefundenen Stickstoff erst auf die frische natürliche Substanz 
urarechnen und zu diesem den für die frische Substanz gefundenen Ammoniak- 
Stickstoff hinzuaddieren. 
2. Freie Säuren. 100 g oder 200 g des tunlichst fein zerschnittenen, gut 
gemischten Sauerfutters werden in einen weithalsigen 1 oder 2 Liter-Kolben gebracht, 
mit Wasser bis zur Marke aufgefüllt und unter öfterem tüchtigen Umschütteln 
mehrere Stunden stehen gelassen. Darauf filtriert m^n 100 oder 200 ccm ab und 
titriert mit Alkalilauge unter Anwendung von Phenolphthalein als Indikator. Die 
gefundene Menge Säure rechnet man je nach dem Vorwalten der einen oder anderen 
auf Essigsäure oder Milchsäure um (1 ccm N.-Alkalilauge entspricht 0,060 g 
Essigsäure oder 0,090 g Milchsäure). 
Um über die Natur der Säuren Aufschluß zu erhalten, werden 200 ccm des 
Filtrats mit vorgelegtem Kühler — am besten unter Einleiten von Wasserdampf 
■— bis auf etwa 100 ccm abdestilliert, das Destillat in derselben Weise mit Alkali 
lauge titriert und diese Säure als freie Essigsäure berechnet. 
Die rückständigen 100 ccm werden mit 150 ccm Wasser verdünnt, mit etwas 
Schwefelsäure wie vorhin destilliert, das Destillat wieder titriert, um so die Menge 
der gebundenen flüchtigen Säure (Essigsäure) zu finden. 
3. Fett. Der Ätherauszug der getrockneten Sauerfuttermasse schließt stets 
mehr oder weniger freie organische Säuren hezw. aromatische Stoffe ein. Um 
diese annähernd aus dem Fett zu entfernen, wird der Ätherauszug wiederholt 
mit kochend heißem Wasser durchgeschüttelt, filtriert und das rückständige, an 
der Luft abgetrocknete Fett wieder in Alkohol oder Äther gelöst, letztere 
verdunstet und der Rückstand, nach hinreichendem Trocknen bei 90—100°, ge 
wogen. 
III. Schlempe, Pülpe, Treber, Trester usw. 
Für die Probenahme ist zu berücksichtigen, daß der Inhalt der Bottiche 
bezw. Gefäße, worin sich diese dickflüssigen Massen befinden, tüchtig durchgerührt 
und die Probe wegen ihrer leichten Zersetzlichkeit, besonders im Sommer, alsbald 
nach d§r Entnahme untersucht werden muß. 
1. Wasser. Nur die Treber und Trester lassen sich durch flaches Aus- 
breiten in großen Schalen bei etwa 50—60° vortrocknen und dann wie bei No. I 
Grünfutter weiter behandeln. Man wendet für den Zweck 1,0—1,5 kg frische 
Treber an. Bei den verschiedenen Schlempesorten ist ein Vortrocknen bei 
etwa 50° meistens nicht möglich, weil sie nach dem Trocknen so fest an den 
Wandungen der Porzellanschalen haften, daß die eingetrocknete Masse kaum mit 
mechanischen Hilfsmitteln von den Wandungen loszutrennen ist. 
Man verfährt daher hei diesen Futtermitteln zur Wasserbestimmung zweck 
mäßig in der W T eise, daß man etwa 50—100 g der gut durchgeschüttelten hezw- 
gut durchgemischten Masse in einer flachen, wenn nötig mit geglühtem Sand be
	        

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Recht Der Schuldverhältnisse. Schweitzer, 1910.
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