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Geschichte des Bremer Binnenhandels im 19. Jahrhundert namentlich unter den alten Verkehrsformen und im Übergang

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Bibliographic data

Full text: Geschichte des Bremer Binnenhandels im 19. Jahrhundert namentlich unter den alten Verkehrsformen und im Übergang

Monograph

Identifikator:
1758394757
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-136209
Document type:
Monograph
Author:
Taussig, Frank William http://d-nb.info/gnd/120199459
Title:
International trade
Place of publication:
New York, NY
Publisher:
Macmillan
Year of publication:
1927
Scope:
XXI, 425 Seiten
graph. Darst.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Part II. Problems of verification
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte des Bremer Binnenhandels im 19. Jahrhundert namentlich unter den alten Verkehrsformen und im Übergang
  • Title page
  • Contents
  • Handel, Strassen, Achsverkehr und Binnenschiffahrt
  • Zum Postwesen
  • Zur allgemeinen Handelspolitik. Zollwesen
  • Statistik
  • Index

Full text

— 94 — 
Jahr hindurch mit Pferden, gegen Bezahlung bestimmten Treib 
geldes. 1 ) 
Der Leinpfad wechselte von einem Ufer auf das andere, solche 
sog. Überfälle, wo die Pferde in Nachen übergesetzt wurden, be 
standen 1816 und 1848 vierundzwanzig, nämlich: bei Dreye; unter 
Intschede; über Hutbergen, bei dem Oester Ort; unter Hoya; über 
Hoya; bei Sebbenhausen über Schwertingen, zwischen diesem Orte 
und Rausche waren zwei Überfälle; bei Rausche unter Drakenburg; 
bei Windheim unter Petershagen; bei Vlotho; bei Preufsisch-Minden; 
unter Rinteln, bei der Rothenhofer Linie, über Hausberge; unter Hameln, 
bei der Wehrberger Warte; bei Ohsen; beim Amt Forst; bei dem 
t) Hannoversche Verordnung vom 7. Oktober 1750, Erklärung des 
hannoverschen Staatsministerinms, wonach Pferdezug in den Ämtern Syke, 
Westen, Verden, Eethem und Ahlden jährlich vom Gallustage (16. Oktober) bis 
zum 31. März stattfinden solle. Bremisches Proklam vom 12. Februar 1751. 
Hessische Verordnung vom 28. April 1780. Preufsen und Hessen-Schaumburg 
hatten nach dem Eezess von Hameln von 1696 Pferdezug durch hess. Verordn, 
vom 6. Nov. 1700, preufsische vom 3. Sept. 1702 eingeführt, Lippe und 
Hannover leisteten nicht Folge. 1799 und 1801 versuchte die Kriegs- und 
Domänenkammer in Minden den allgemeinen Pferdezug nochmals durohzusetzen. 
Patje, Abrifs des Fabriken-, Gewerbe- und Handlungszustandes in den chur- 
braunschw.-lüneburgischen Landen, S. 440 ff. Die Hansestädte Lübeck und 
Bremen, 1807, S. 358—359; C. A. Heineken, Gesch. d. fr. Hanse-Stadt Bremen 
(Orig. M. Stadtb.), 1812, S. 9, 271; H. Keller, Weser und Ems, 1901,1. Bd., 2. Abt, 
S. 4; das vorhin genannte Memoire von 1816, und die Vorstellung von 1822 u. a. 
Etwas variiert in den Daten ist u. a. eine Nachricht von 1798 in den Akten des 
Bremer Staatsarchivs. Hannover hatte aber, als es den ständigen Pferdezug 
1814 gestattete, diesen in der Weise den üferanliegern zuwenden wollen, dafs 
die Bauerschaften ihn nach der Eeihe stellen sollten, wobei untüchtige Pferde 
und Treiber gestellt wurden und zu viele Wechselstationen waren. Dagegen 
richtete sich die Beschwerde des Memoires von 1822, und erreichte in einer 
besonderen Konvention vom 9. Sept. 1823 von Hannover (Bremer Staatsarchiv; 
Archiv der Älterleute), die bei Gelegenheit der Weserschiffahrtsakte zu 
stände kam, Abhülfe. Die Vorspannstationen in dem unteren hannoverschen 
Gebiet wurden auf Bremen und Hoya verringert, in Bremen sollten ’/s Bremer, 
2 /a hannoversche Vorspänner berechtigt sein, jedoch im übrigen nach Wahl 
und nicht nach Eeihe. Ferner sollten geschworene Achtsleute die Treidelpferde 
und Treiber begleiten. 
Das Uferanliegen war insofern ein lohnendes Geschäft, als man bei 
Übertreten vom Leinpfade bezw. Schaden an den Wiesen, unerlaubtem Pferdezug 
pfänden konnte, es sollen deswegen Dfergrundstücke gemietet worden sein (s. 
die Vorstellung 1822). 
Bei erlaubtem Zug zahlte man zumeist fest normierte Treibgelder, Trift 
gelder (s. z. Kapitel vom Zollwesen). Bei dem zunächst noch nicht erlaubten 
Pferdezug zeigt sich die Beziehung zu den Pfandgeldern als generelle Voraus- 
pfändung. [Vergl. a. (Gothaische) Handlungs-Zeitung, 1787, S. 60.]
	        

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Geschichte Des Bremer Binnenhandels Im 19. Jahrhundert Namentlich Unter Den Alten Verkehrsformen Und Im Übergang. Verlag von Franz Leuwer, 1913.
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