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Die landwirtschaftliche Produktionspolitik in Österreich

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Bibliographic data

fullscreen: Die landwirtschaftliche Produktionspolitik in Österreich

Monograph

Identifikator:
1761761706
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-140571
Document type:
Monograph
Author:
Schiff, Walter http://d-nb.info/gnd/139667512
Title:
Die landwirtschaftliche Produktionspolitik in Österreich
Place of publication:
Wien
Publisher:
Verl. der Wiener Volksbuchhandlung
Year of publication:
1926
Scope:
66 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Abschnitt. Die Beseitigung der irrationellen Flureinteilung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neuere Zeit (Abt. 2)
  • Title page
  • Contents
  • Neunzehntes Buch
  • Zwanzigstes Buch

Full text

Die Dichtung der Renaissance in ihren unmittelb. Abwandlungen. 259 
Allein über das Bestreben, drastisch in Karikatur und da— 
mit gern satirisch zu charakterisieren, war doch die Satire des 
16. Jahrhunderts schon bei weitem hinausgegangen. Je mehr 
— 
malte Bildnis gelang, je mehr eine Charakteristik ohne Kari— 
katur einsetzte und in groben, aber der Wirklichkeit entsprechen— 
den Linien gleich den festen Umrissen des gleichzeitigen Holz— 
schnittes individuelle und typische Personen sicher in den lite— 
rarischen Rahmen setzte, um so mehr schied sich die Satire von 
der Charakteristik und wurde eine für sich stehende Kunst. 
Als solche gesellte sie sich dann die Elemente des Komischen 
und des Grotesken zu. Das Komische steht entwicklungs⸗ 
geschichtlich schon üuber dem Satirischen: es beruht auf einem 
willkürlichen Spiel mit den Erfahrungen aus dem individuellen 
Verständnis der Umwelt; es ist eine idealisierende, künstlerisch 
und geistig schon freiere Form der Charakteristik. Dabei 
war denn das komische Element freilich nach unseren Begriffen 
noch sehr äußerlich geblieben; zunächst handelte es sich um 
Schilderung leiblicher Gebrechen, um Unanständigkeiten, 
Fluchen, Schelten, komische Eigennamen, vielfach um das, was 
wir familiär dummen Witz nennen. Doch zeigten sich hier und da 
immerhin höhere Ansätze, die auf Ausnutzung des komischen 
Elements für die Gesamtstimmung eines ganzen Gedichtes hin— 
wiesen: das komische Epos war im Anzug. 
Und neben der Komik war die Groteske entdeckt worden 
als die komische Verbindung besonders weit auseinander liegen— 
der Gebiete des Erfahrungsinhalts; und schon in Naogeorgs 
Dramen, wo sich nicht selten Groteskes und Furchtbares mischt, 
war die Wirkung gewaltig gewesen. 
Ja noch mehr: die so verstärkte Satire hatte sich nicht 
mehr bloß, wie zunächst im 14. und 15. Jahrhundert, auf die 
typischen Zustände des gesellschaftlichen Lebens bezogen, sie 
hatte vielmehr während der großen Zeiten der Reformation 
eingegriffen in die höchsten geistigen Strömungen der Gegen— 
wart, sie war kirchlich und sie war persönlich geworden. So 
trugen ihre Verfasser die eigene Haut zu Markte, und ein 
17*
	        

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Alters- Und Hinterlassenenversicherung. [Selbstverl.], 1928.
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