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Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

Monograph

Identifikator:
1762973367
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-142339
Document type:
Monograph
Title:
Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
Place of publication:
Berlin
Publisher:
E. S. Mittler & Sohn
Year of publication:
1928
Scope:
VIII, 513 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Anlagen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Title page
  • Contents
  • Bericht über die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Anlagen
  • Index

Full text

Im übrigen wirkten, soweit Vergleiche möglich waren, als kosten- 
erhöhend die gleichen Faktoren wie im Siegerland, insbesondere auch 
hier die Steigerung der sozialen Lasten. 
Die Beeinflussung der Kosten in 1926 durch die Anlaufszeit macht 
sich im Lahn-Dill-Gebiet einschließlich Oberhessen noch stärker be- 
merkbar als im übrigen Teil des Notstandsgebietes. 
Die in 1913 erfaßten 10 Werke waren alle gewinnbringend, während 
von den in 1926 erfaßten 23 Werken 4 verlustbringend waren. Eins 
der Verlustwerke ist zur Stillegung angemeldet, während ein weiteres 
sich in 1927 durch Förderzunahme in einen Gewinnbetrieb umwandelte. 
Die restlichen beiden Verlustbetriebe von 1926 sind auch in 1927 
noch negativ. 
An der Gesamtförderung nahmen die Verlustbetriebe in 1926 mit 
6,5 °% teil und in 1927 mit 1,8%. 
Es wird in 1927 also fast die gesamte Förderung ohne Verlust ab- 
gesetzt, d.h. jeweils unter Einrechnung der Absatzprämie und ohne 
Einbeziehung der Abschreibungen. 
1 Auf die Konzerne verteilen sich die Verlustbetriebe in 1926 wie 
olgt: 
Vereinigte Stahlwerke-Konzern 3° Werke (1927: 1 davon zur 
Stillegung angemeldet, die restlichen beiden sind nach wie vor 
verlustbringend); 
Gute-Hoffnungshütte-Konzern 1 Werk (1927 gewinnbringend). 
Abschließend kann zusammengefaßt werden, daß unter Einbe- 
ziehung der Abschreibungen und der Absatzprämie die Verlustbetriebe 
den größten Teil der Förderung ausmachen, und daß bei Abzug der 
Absatzprämie kaum ein Betrieb ohne Verlust arbeitet. 
B. Zusammenfassung der Untersuchungs- 
ergebnisse. 
Wenn ich nunmehr aus dem vorstehend verarbeiteten umfangreichen 
Zahlenmaterial die allgemeinen Schlußfolgerungen zu ziehen versuche, 
so zeigt sich, daß die Herausarbeitung grundsätzlicher Vergleiche für 
die im großen und ganzen gleichgearteten Verhältnisse des Sieger- 
landes leichter ist als für die große Verschiedenartigkeit der Grund- 
lagen im Lahn-Dill-Gebiet, einschließlich Oberhessen. Trotzdem ergeben 
sich sowohl beim Vergleich der Ziffern von 1913 und 1926 wie auch 
des Ziffernmaterials bei den einzelnen Betrieben und Konzernen unter- 
einander gewisse allgemeine Merkmale und Entwicklungslinien. 
Bei wertmäßigem Vergleich der Kostenfaktoren zwischen 1913 und 
1926 ist grundsätzlich zunächst der Verschiedenartigkeit des Wert- 
messers der Währungseinheit, d.h. also der Vorkriegsmark und der 
Reichsmark Rechnung zu tragen. Die überall zu beobachtende Stei- 
gerung der Gesamtdurchschnittskosten ist wesentlich auf dieses von der 
Geldseite herrührende Moment zurückzuführen. 
134
	        

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Die Rohstoffversorgung Der Deutschen Eisenerzeugenden Industrie. E. S. Mittler & Sohn, 1928.
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