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Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

Monograph

Identifikator:
1762973367
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-142339
Document type:
Monograph
Title:
Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
Place of publication:
Berlin
Publisher:
E. S. Mittler & Sohn
Year of publication:
1928
Scope:
VIII, 513 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Anlagen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Title page
  • Contents
  • Bericht über die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Anlagen
  • Index

Full text

Darüber hinaus haben kostensteigernd folgende Faktoren gewirkt: 
a) Zunahme der Teufe, 
b) Zunahme des Kraftverbrauchs, 
c) Erhöhung der Strompreise usw. durch die Monopolisierung der 
Elektrizitätswerke, 
d) Zunahme des Sprengstoffverbrauchs, 
e) Steigerung der sozialen Lasten, 
f) Erhöhung der konstanten Betriebsunkosten durch Mechanisierung, 
g) Erhöhung der Zinsen- und Steuerlasten. 
Den kostenerhöhenden Faktoren steht als — allerdings wesent- 
liches — kostenverbilligendes Moment die Leistungssteigerung infolge 
Mechanisierung und Rationalisierung gegenüber, ohne jedoch die un- 
günstigen Auswirkungen der vorgenannten kostensteigernden Faktoren 
auch nur annähernd ausgleichen zu können. 
Nach meinen Errechnugen sind im Siegerland die Gestehungskosten 
— ohne Einbeziehung der Abschreibungen — um 27,5 °/, gestiegen, im 
Lahn-Dill-Gebiet und in Oberhessen um 37,6 °/,. 
Auf der Erlösseite zeigt sich, daß im Siegerland — trotz Außer- 
achtlassung der Absatzprämie — eine Steigerung des Erlöses gegenüber 
1913 um etwa 3,7 °% zu verzeichnen ist‘), daß hingegen im Lahn-Dill- 
Gebiet und in Oberhessen die Erlöse in 1926, ebenfalls ohne Absatz- 
prämie, etwa 10,8 °/, unter den Erlösen von 1913 liegen. 
Trotz der relativ höher gestiegenen Kosten im Lahn-Dill-Gebiet 
und in Oberhessen und des Rückganges des Erlöses gegenüber 1913 ist 
die Auswirkung auf den Ertrag absolut kaum ungünstiger als im 
Siegerland, da die durchschnittliche Gewinnspanne in 1913 im Lahn- 
Dill-Gebiet einschließlich Oberhessen wesentlich höher war als im 
Siegerland (38,5°/, gegenüber 10,7°/, bezogen auf die Gestehungskosten). 
Im einzelnen wirken sich natürlich die kosten- und erlössteigernden 
und -mindernden Elemente ziffernmäßig bei den einzelnen Gruben und 
Konzernen verschieden aus, zumal bis zu einem gewissen Grade ein 
Ausgleich in der Hand der Leitung der Konzerne durch Verschiebung 
des Verhältnisses der produktiven und unproduktiven Arbeiter (z.B. in 
der Höhe des Ausmaßes der Vornahme von Aus- und. Vorrichtung) liegt. 
Als wesentlichstes Gesamtergebnis der Untersuchung ist demnach fest- 
zuhalten: 
Unter Berücksichtigung der unbedingt als Unkostenfaktor zu be- 
trachtenden Abschreibungen ist im Durchschnitt in 1926 sowohl im 
Siegerland als im Lahn-Dill-Gebiet einschließlich Oberhessen ein Ge- 
winn trotz der Absatzprämie nicht erzielt worden. Wohl sind ein- 
zelne Gruben vorhanden, deren Ergebnis positiv ist, aber die große 
Masse der mit Zubußen arbeitenden Werke brinet für den Gesamt- 
A Hierbei ist allerdings zu berücksichtigen, daß sich das Verhältnis auf Rohspat 
bezieht, welcher am Gesamtabsatz nur geringfügig beteiligt ist. Vergleicht man 
dagegen die Preise für gerösteten Spat, so ergibt sich sogar eine Preissenkung von 
etwa 3,9 % gegenüber 19138, 
{26
	        

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Die Rohstoffversorgung Der Deutschen Eisenerzeugenden Industrie. E. S. Mittler & Sohn, 1928.
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