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Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

Monograph

Identifikator:
1762973367
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-142339
Document type:
Monograph
Title:
Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
Place of publication:
Berlin
Publisher:
E. S. Mittler & Sohn
Year of publication:
1928
Scope:
VIII, 513 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Anlagen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Title page
  • Contents
  • Bericht über die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Anlagen
  • Index

Full text

den Schachtkörper 50 oder 60m oder eine beliebige Anzahl von Metern 
niedergebracht habe, kann also zunächst nur eine geringe Anzahl von 
Menschen auf diese Arbeit ansetzen, eine Anzahl, die sich vergrößert, 
wenn ich nachher in das System der einzelnen Strecken hineinkomme. 
Ich habe deshalb bei der Beantwortung dieser Frage auch die Leistungs- 
zahlen der letzten Monate dieses Jahres angegeben. Der Vergleich 
zeigt, daß jetzt ungefähr der Normalzustand des Jahres 1913 wieder 
erreicht ist; d. h. die übermäßige Leistung, die wir in der zweiten 
Hälfte des Jahres 1926 und im ersten Viertel des Jahres 1927 hatten, 
ist Jetzt auf das Normalmaß zurückgeführt. Aber auch diese gleiche 
Leistung bedeutet naturgemäß eine Leistungssteigerung; denn wie ich 
vorhin schilderte, sind die Gesamtverhältnisse wesentlich ungünstiger 
geworden. Die Teufen sind um soundsoviel größer geworden; es liegt 
ein Zeitraum von 14 Jahren dazwischen. Diese ungünstigen Momente 
sind durch die verbesserte Technik ausgeglichen worden. Hierunter 
sind besonders zu erwähnen die mechanischen Aufbereitungsanlagen 
über Tage, die Mechanisierung des ganzen Bergbaues unter Tage durch 
Einführung der Preßluft als Kraft und in dieser besonderen Kraftwirt- 
schaft wieder die Einführung des modernen Schnellschlagbohrhammers, 
lie in ihrer Leistung die alten Hämmer um etwa 25 bis 30 °/. übertreffen. 
Vorsitzender: Können Sie denn nun ordnungsmäßige Ab- 
schreibungen vornehmen, wenn die Subvention durchgeführt wird? 
Sachverständiger Willing: Nein! Wir können uns in dieser 
Beziehung berufen auf. eine amtliche Untersuchung unseres Bergbaues, 
lie von dem preußischen Handelsministerium veranlaßt worden ist, daß 
lie Gestehungskosten, d.h. die Kosten ohne Verzinsung und Abschrei- 
bungen, nur ganz unwesentlich verschieden waren von den Verkaufs- 
preisen, zu denen wir in dieser Periode allerdings gezwungen waren. 
Die Gruben haben fördern können, sie haben sich selbst erhalten können; 
aber sie haben eine Verzinsung nicht gebracht. Das ist ein Zustand, 
der sich eine gewisse Zeit durchführen läßt, der aber auf die Dauer 
automatisch zum Erliegen des Bergbaues führen muß. 
Vorsitzender. Wie steht es nun mit der Lohnentwicklung? 
Haben die Arbeiter, abgesehen von der allgemeinen Notlage, die dort 
herrscht, etwa insofern noch besonders zu leiden, daß sie vielleicht nie- 
drigere Löhne erhalten als sie in anderen zum Vergleich geeigneten 
(jebieten gezahlt werden? 
Sachverständiger Willing: Der gesamte Lohnindex des Gebiets 
liegt heute eine Idee höher als der Index der Lebenshaltung, wie er 
veröffentlicht wird. Heute beträgt der Durchschnittslohn eines Hauers 
in diesem Gebiete etwa 7,60 RM. pro Schicht gegenüber 5,38 RM. vor 
dem Kriege. Bemerken muß ich dabei, daß das gesamte Lohnniveau 
des Gebiets immer etwas unter dem des Ruhrbergbaues lag. Es sind 
auch da Zahlen errechnet worden von 90 und 91 °% ; die Schätzungen 
schwanken naturgemäß etwas, Aber das Lohnniveau des ganzen Gebiets 
lag zweifellos unter dem des Bergbaugebiets an der. Ruhr. Das liegt 
ia auch darin begründet. daß wir es im wesentlichen mit einem ein- 
SE
	        

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Die Rohstoffversorgung Der Deutschen Eisenerzeugenden Industrie. E. S. Mittler & Sohn, 1928.
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