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Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

Monograph

Identifikator:
1762973367
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-142339
Document type:
Monograph
Title:
Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
Place of publication:
Berlin
Publisher:
E. S. Mittler & Sohn
Year of publication:
1928
Scope:
VIII, 513 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Anlagen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Title page
  • Contents
  • Bericht über die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Anlagen
  • Index

Full text

großen Teil des gesamten Altschrotts aus. 1908 bis 1913 z. B. betrug 
der deutsche Gesamtaltschrottverbrauch etwa 0,9 Millionen Tonnen im 
Jahresdurchschnitt (vgl. Berechnung auf S. 325). 1905 bis 1913 aber 
stellten sich die jährlichen Alteisenverkäufe der preußisch-hessischen 
Eisenbahnverwaltung auf jährlich rund 300 000 t*). 
Wenn auch für den Eisenbahnschrott zutrifft, daß er jetzt nach 
längerer Liegedauer als früher entfällt, so haben gerade die in und nach 
dem Kriege „notwendig gewordenen Ersparnismaßnahmen“, die nach 
Gutachten 2 der Eisenindustrie?) allgemein die Lebensdauer des ver- 
wendeten Eisens erheblich verlängert haben, zur Folge, daß in den 
allernächsten Jahren mit einem ganz besonders starken 
Schrottentfall seitens der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft zu rechnen 
ist. In dem oben zitierten Bericht des Reicheverkehrsministers heißt, es 
bezüglich des Oberbaus wie folgt®): 
„Die Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft hat die baulichen An- 
lagen der Reichsbahnen im Oktober 1924 in einem Zustande über- 
nommen, der wegen der Schwierigkeit während des Krieges und in 
den ersten Nachkriegsjahren, die Unterhaltung und Erneuerung in 
ausreichendem Maße durchzuführen. nicht auf der Höhe der Vor- 
kriegszeit stand. 
In dem eigentlichen Bahnkörper waren es besonders der Öber- 
bau und die größeren Brücken, die man g el s ausreichender Pflege 
and Erneuerung gelitten hatten ..... 
„+. In dem letzten Jahrzehnt der Vorkriegszeit, also in den 
Jahren 1905 bis 1914, wurden jährlich etwa 5,3% der durchgehen- 
jen Hauptgleise vollständig erneuert. Diese Maßnahme wird 
technisch mit ‚Umbau im Zusammenhang‘ bezeichnet; ihr steht die 
gewöhnliche Unterhaltung in Gestalt von Ausbesserungen und SO- 
zenannter Einzelauswechslung schadhafter Teile gegenüber. 
Der Prozentsatz 5.3 für die Gleiserneuerung im Zusammen- 
hang konnte nun während des Krieges und in den ersten Nach- 
kriegsjahren nicht innegehalten werden, er sank vielmehr auf 2,75 
herab.... Folge war, daß die Erneuerung des Oberbaues im 
Zusammenhang Ende 1924 mit rund 9600 km in Rückstand ge- 
kommen war .... Durch verbesserte Unterhaltung in Gestalt 
verstärkter Einzelauswechslung der Schienen und des Kleineisen- 
zeugs und durch Vermehrung der Schwellen und durch die Fort- 
schritte der Unterhaltungstechnik ist... eine den Anforderungen des 
Betriebes durchaus genügende Tragfähigkeit hergestellt und, soweit 
Hauptverkehrslinien in Betracht kommen, sogar der Zustand er- 
reicht worden, daß die Fahrgeschwindigkeit von Schnell- und Per- 
sonenzügen wieder erhöht und stellenweise auf das Maß der Vor- 
kriegszeit gesteigert werden konnte. 
Angesichts der... . Rückstände in der Gleiserneuerung steht 
9 Künzer, „Entwicklung der deutschen Stahlindustrie mit besonderer Berück- 
Sichtigung der Martin-Stahl-Erzeugung und des Schrottes, Neunkirchen, 1913,“ 
) Siehe S. 296. 
3) A.a. O0. S. 281/2. 
Yan
	        

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Die Rohstoffversorgung Der Deutschen Eisenerzeugenden Industrie. E. S. Mittler & Sohn, 1928.
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