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Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

Monograph

Identifikator:
1762973367
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-142339
Document type:
Monograph
Title:
Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
Place of publication:
Berlin
Publisher:
E. S. Mittler & Sohn
Year of publication:
1928
Scope:
VIII, 513 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Anlagen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Title page
  • Contents
  • Bericht über die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Anlagen
  • Index

Full text

einmal ausgeschmiedet oder ausgewalzt zu werden... Ich habe mit Herrn 
Direktor Birawer nichts dagegen, daß dieses Material in kleinerem Um- 
fange freigegeben wird, und so ist es auch immer gehandhabt worden, 
und zwar zum größten Teil auch mit unserer Zustimmung. 
Sachverständiger Oppler: Die heutigen Einkaufsorganisationen 
sind absolut auf die Verhältnisse zugeschnitten, wie sie sich unter dem 
Ausfuhrverbot entwickelt haben. Im Falle der Aufhebung des Verbots 
wird eine Zusammenfassung des freien Schrotthandels von außerordent- 
licher Wichtigkeit sein, und der freie Händler würde dann nicht in die 
Versuchung kommen, irgendwelches ‚Material nach dem Auslande ab- 
zuschieben. 
Sachverständiger Du1k: Nach den ganzen‘ Ausführungen des Herrn 
Rothschild müßte man annehmen, daß Ausfuhrbewilligungen für 
Achsen, Wellen, Wellbleche usw. überhaupt nicht gegeben werden. Das 
ist absolut unzutreffend. Ich glaube, daß kaum irgendeine Schrott- 
handelsfirma noch irgendwie nennenswerte Mengen von Achsen, Wellen 
und überhaupt derartigem Spezialmaterial hat, das sie gern ausführen 
möchte, ohne die Ausfuhrbewilliegung zu bekommen. 
Sachverständiger Rothschild: Ich möchte darauf erwidern, 
daß die Ausfuhrbewilligung nur für eine bestimmte Gesamtmenge für 
jede Firma gegeben wird, und dabei ist es für eine große Firma unmög- 
lich, das hinauszubringen, was sie hinausbringen muß. 
Sachverständiger Reichert: Dazu, wie das bestehende Schrott- 
ausfuhrverbot auf die konjunkturellen Schwankungen der Preisbildung 
einwirkt, ist es natürlich sehr schwer, etwas Positives zu sagen. Das 
Schrottausfuhrverbot und seine bisherige Handhabung hat nicht ver- 
hindert, daß die Schrottpreise sehr stark in die Höhe gegangen sind 
und zeitweilig ebenso stark gefallen sind; es sind Preisunterschiede 
während des Bestehens des Ausfuhrverbots festzustellen, die von nahezu 
50 bis 86 RM. gegangen sind, und diese Schwankungen sind nicht mit 
dem Bestehen oder mit der Handhabung des Ausfuhrverbots zu erklären, 
sondern trotz des Ausfuhrverbots hat sich hier die Konjunktur, man 
möchte beinahe sagen vollkommen, ausgewirkt. Ich bin natürlich 
nicht in der Lage, zu sagen, welche Spitzen in der Preisbewegung her- 
ausgekommen sein würden, wenn das Ausfuhrverbot nicht bestanden 
haben würde, aber eine Preisminderung oder auch nur eine Minderung 
der Schwankungen im Preise ist nicht so stark eingetreten, wie man 
eigentlich von einem solchen Ausfuhrverbot und seiner Handhabung er- 
warten sollte. Wenn Sie damit die amerikanische Preisstellung ver- 
gleichen wollen — Amerika hat meines Wissens kein Ausfuhrverbot —, 
so eind dort die Schwankungen nicht so umfangreich wie in 
Deutschland, aber der Preis liegt nominell im allgemeinen höher; 
auch im Vergleich mit den Fertigpreisen und' den Walzwerkerzeug- 
nissen der Amerikaner ist das Verhältnis jenseits des Atlantischen 
Ozeans viel günstiger als bei uns. Gewiß trifft das zu, worauf 
Herr Rothschild schon vor einem Jahre hingewiesen hat, indem er von 
der internationalen Verbundenheit und Verflechtung des Schrot+thandels 
“P
	        

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Die Rohstoffversorgung Der Deutschen Eisenerzeugenden Industrie. E. S. Mittler & Sohn, 1928.
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