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Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

Monograph

Identifikator:
1762973367
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-142339
Document type:
Monograph
Title:
Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
Place of publication:
Berlin
Publisher:
E. S. Mittler & Sohn
Year of publication:
1928
Scope:
VIII, 513 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Anlagen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Title page
  • Contents
  • Bericht über die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Anlagen
  • Index

Full text

Erze, die einen für den Hochofenbetrieb ungeeignet hohen Fein- 
heitsgrad haben, werden nach besonderem Verfahren durch Agglome- 
rieren und Brikettieren stückig gemacht. 
Außer den Erzen finden als Rohstoffe im Hochofenbetrieb noch eine 
Reihe Nebenerzeugnisse der Eisenindustrie selbst Verwendung, wie 
Schweißschlacken, Walzechlacken, Hammerschlag, Konverterauswurf 
sowie Martinschlacken, von denen letztere auch noch als Mangan- und 
Phosphorträger eine Rolle spielen. Daneben werden noch alte Halden 
eisenreicher Schlacken von früheren Rennfeuer-, Frischfeuer- und 
Puddelbetrieben verhüttet. Schließlich kommen für die Eisenerzeugung 
als Rohstoffe noch in Frage die Rückstände von der Schwefelsäure- 
gewinnung aus Schwefelkies, sogenannte Kiesabbrände, sowie Rück- 
stände von der Teerfarbengewinnung, Eisenoxyde, welche beide einen 
Eisengehalt von 55 bis 65°% aufweisen. 
Wie aus der Aufstellung im Statistischen Teil*) ersichtlich ist, 
hat die deutsche Eisenerzförderung vor dem Kriege im deutschen Zoll- 
gebiet damaligen Umfangs im Durchschnitt der Jahre 1909 bis 1913 rund 
31 Millionen Tonnen mit etwa 9,5 Millionen Tonnen Eisengehalt be- 
Ho Der durchschnittliche Eisengehalt der Erze stellte sich auf 
30,9 %/o. 
Berechnet man die Vorkriegsförderung in den Grenzen des neuen 
Zollgebietes der Nachkriegszeit, so betrug die durchschnittliche Eisen- 
erzförderung 1909 bis 1913 rund 6,4 Millionen Tonnen mit 2,15 Millionen 
Tonnen Eisengehalt bei einem überschläglichen Eisengehalt der Erze 
von 34,2 %. 
Die Förderungszahlen für das erste Halbjahr 1926 liegen noch nicht 
70T 
[Il. Einfuhr von Eisenerzen nach Ländern und Güte. 
Die Einfuhr von Eisenerzen in der Vorkriegszeit im Durchschnitt 
der Jahre 1909 bis 1913 betrug, wie aus dem Statistischen Teil*) 
hervorgeht, für das deutsche Zollgebiet alten Umfangs rund 11 Millionen 
Tonnen, also der Gewichtsmenge nach betrachtet etwa ein Drittel der 
jamaligen Erzförderung. Diese Einfuhr hatte aber im Vergleich zum 
Eisengehalt der zollinländischen Förderung, der 9,4 Millionen Tonnen 
ausmachte, einen Eisengehalt. von rund 6 Millionen Tonnen. Es sind 
also im Durchschnitt hochwertige, etwa 60 prozentige Eisenerze ein- 
yeführt worden. 
Um im einzelnen ein Bild von den verschiedenen Eisengehalten der 
verwendeten Auslandserze zu geben, ist für die Jahre 1913 und 1924 auf 
Grund der tatsächlichen Erzeinfuhrzahlen und ihrer Prozentgehalte der 
Eisengehalt je Tonne ausgerechnet worden. Die Eisengehalte der ein- 
geführten Auslandserze schwankten im Jahre 1913 von 37 % (franzö- 
sische Erze) bis 64,71 % (schwediech-norwegische Erze) und im Jahre 
!) Siehe S. 222 ff. 
16
	        

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Die Rohstoffversorgung Der Deutschen Eisenerzeugenden Industrie. E. S. Mittler & Sohn, 1928.
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