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Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

Monograph

Identifikator:
1762973367
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-142339
Document type:
Monograph
Title:
Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
Place of publication:
Berlin
Publisher:
E. S. Mittler & Sohn
Year of publication:
1928
Scope:
VIII, 513 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Anlagen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Title page
  • Contents
  • Bericht über die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Anlagen
  • Index

Full text

‚Zu Beginn der Kreidezeit begann der Harz und ein nordwestlich 
anstoßendes Gebiet allmählich emporzusteigen. Gleichzeitig senkte sich 
Norddeutschland. So konnte das Kreidemeer seine Küste von Norden 
Nach Süden verschieben. Es brandete dabei an den in der Hebung be- 
griffenen Gebirgen und an den im nördlichen Harzvorland! bereits vor- 
handenen Gebirgszügen und zerstörte diese dabei mehr oder minder. 
Die von der Brandung gelösten Schuttmassen wurden von den Meeres- 
Strömungen sortiert und fortgeführt. Die schweren und größeren Teile 
wurden näher der Küste oder an ruhigen Stellen abgelagert, die 
feineren und leichteren Teile wurden weiter fortgeführt. Das gleiche 
Seschah mit den Schuttmassen, die von den Festländern, auf denen eine 
intensive Verwitterung und Erosion anzunehmen ist, durch gewaltige 
Flüsse ine Meer geführt wurden. Die Schichten, die der Zerstörung 
anheimfielen, waren vielfach Juraschichten, die in bestimmten Ton- 
Schichten nicht unbeträchtliche Mengen von Toneisensteingeoden und 
Phosphoriten enthielten, ferner, besonders in den Kernen der Gebirgs- 
Sättel, ältere Schichten, so Keuper, Muschelkalk und Buntsandstein. 
Die nach Süden vorgreifende Kreide bildet. somit an ihrer Basis ein 
Transgressionskonglomerat, dessen Komponenten aus triasischen. Ge: 
töllen der Nachbarschaft, bestehen, dann besonders aus Brauneisen und 
Phosphatgeröll des Juras, die teils aus der Nachbarschaft der Ab- 
lagerungsstelle herrührten, teils weiter her verfrachtet wurden. Je 
Nachdem die Art des Untergrundes und die Küste mit ihren Strömungs- 
und Brandungserscheinungen Veranlassung zum Absatz der eisen- 
Teilchen Konglomeratschichten bot, geht dieser vor sich oder unterbleibt. 
So ist die unterste Kreide stellenweise als Eisenerzlager, stellenweise 
Nur tonig und sandig ausgebildet. Die günstigste Ausbildung zeigt das 
Lager am Höhenzuge von Salzgitter, so daß es unter dem Namen „Salz- 
Sitterer Erzlager‘“ bekannt geworden ist. 
Die generelle Senkung wurde von kurz andauernden Hebungs- 
Perioden unterbrochen. Dabei konnte auch stellenweise bereits gebil- 
detes. Lager zerstört und umgelagert werden. Gegen Ende der unteren 
Kreide — im Albien — erfolgte ein stärkeres Vordringen des Meeres 
Nach Süden. Die eisensteinführenden Juraschichten, die bisher lokal 
der Brandung ausgesetzt waren und das Material für die Bildung des 
Eisenerzlagers lieferten, wurden überflutet. Die Zufuhr von diesem Erz 
hörte damit auf, Das bisherige Ablagerungsgebiet für die Eisenerze 
Wurde tieferes Meer. Es erfolgte jetzt ein Niederschlag von Sanden und 
Tonen und später von Kalken, den Sedimenten der Tiefsee. ; : 
Zu Beginn der oberen Kreide erfolgte eine neue Hebung, die den 
Meeresboden, besonders nördlich einer Linie Braunschweig—Hildesheim, 
Zu Tage emporhob und zu Gebirgen auffaltete, wobei die Basis der 
Kreide des öfteren zu Tage kam. Im oberen Emscher (obere Kreide) er- 
folgte wiederum eine Senkung dieses Gebietes. Das Emschermeer zer- 
Störte die gehobenen Teile der unteren Kreide, arbeitete sie auf und 
lagerte das hierin enthaltene Erz an geeigneten Stellen wieder ab. 
Dieses Lager ist die unter dem Namen „Ilseder Erzvorkommen“ ‘be- 
kannte Lagerstätte. Es liegt also weiter nördlich wie das „Salzgitterer 
Lager“ und in einer höheren. Etage der Kreideschichten. Bei.weiterem 
5 End.-Ausseh. 11I. Rohstoffvers. d. deutsch. eisenerzeug. Ind. 
73
	        

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Die Rohstoffversorgung Der Deutschen Eisenerzeugenden Industrie. E. S. Mittler & Sohn, 1928.
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