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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

Object: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1768152721
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-148079
Document type:
Monograph
Title:
10 Jahre Wiederaufbau
Place of publication:
Wien
Publisher:
Wirtschaftszeitungs-Verlags-Ges. M.B.H.
Year of publication:
1928
Scope:
664 S.
Ill.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Baukunst und die Architektur in der Republik / von Baurat o.ö. Professor Siegfried Theiß
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

VILL Vor =. 
gewonnen. Dazu kommt, daß der Krieg das Eigentumsrecht und 
dessen Ursprung in eine grelle Beleuchtung versetzt hat. Das alte 
Eigentumsrecht hat seinen Fortbestand den erfolgreichen kriegerischen 
Anstrengungen zu verdanken, ohne welche es dem Eigentümer ver- 
loren gegangen wäre. Die neuentstandenen Eigentumsrechte stammen 
auch zumeist aus den durch den Krieg geschaffenen Konjunkturen. 
Grund genug, um den staatlichen Ursprung des Eigentums zu do- 
kumentieren und damit dem Staate besondere Vorrechte zu sichern. 
Nicht der Krieg allein wird die Ursache einer außerordent- 
lichen Steigerung des Staatsbedarfes sein. Auch die während des 
mehrjährigen Krieges vernachlässigten kulturellen und wirtschaft- 
lichen, sowie sozialen Aufgaben werden mit bedeutenden Ansprüchen 
hervortreten. Hierzu kommt die Abnahme oder Vernichtung vieler 
Steuerkräfte, die Abnahme der Bevölkerungszahl und damit der 
Steuerzahler, die Vernichtung von Produktionsstätten usw. 
Die Entfaltung der Produktionskräfte, die des Bodens und der 
Natur überhaupt, der menschlichen Arbeit und des Kapitals muß 
auf breitester Basis befördert werden, denn je höher die Pyramide 
der Staatsbedürfnisse, desto breiter muß auch die Grundlage sein. 
Dann muß die Opferfreudigkeit der Staatsbürger zunehmen in der 
durch den Krieg gebotenen Erkenntnis, daß Staat und Individuum 
nur zwei verschiedene Seiten derselben Erscheinung sind und im 
Grunde eine Einheit bilden. Dann wird auch rechtzeitig der Ge- 
fahr entgegengetreten werden, daß die Grundsäulen der gerechten 
und rationellen Besteuerung durch den Drang der Notwendigkeit 
erschüttert werden. 
Trotzdem ich also infolge der Not des Tages befürchte, daß 
die Festhaltung prinzipieller Richtlinien nicht die nötige Wert- 
schätzung behaupten wird, so würde ich doch glauben, daß wenig- 
stens nach einer Richtung hin eine Aufgabe vor Augen gehalten 
werden könnte. Es ist dies vor allem der Gedanke, daß bis zu 
einem gewissen Grade danach gestrebt werden muß, einen wachsenden 
Teil des Nationaleinkommens dem Staate zur Verfügung zu stellen. 
Da der Staat nun mehr Aufgaben übernimmt, die bisher ganz ver- 
nachlässigt waren oder aus den der Privatwirtschaft zur Verfügung 
stehenden Mitteln erledigt wurden, so muß auch mehr und mehr 
von diesen privaten Mitteln dem Staate zur Verfügung gestellt 
werden. Hierzu werden übrigens schon die finanziellen Folgen des 
Krieges zwingen. Eine zweite Aufgabe sollte darin bestehen, daß 
das System der direkten Steuern mehr und mehr in der Richtung 
der Einkommen- und Vermögenssteuern entwickelt werde. Und 
eds
	        

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Finanzwissenschaft. G. Fischer, 1927.
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