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Die obligatorische Krankenversicherung

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Bibliographic data

fullscreen: Die obligatorische Krankenversicherung

Monograph

Identifikator:
176840707X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-149526
Document type:
Monograph
Title:
Die obligatorische Krankenversicherung
Place of publication:
Genf
Publisher:
Internationales Arbeitsamt
Year of publication:
1927
Scope:
892 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Einnahmequellen und Finanzgebaren
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die obligatorische Krankenversicherung
  • Title page
  • Allgemeine Einleitung
  • Erster Teil. Das Anwendungsgebiet
  • Zweiter Teil. Leistungen
  • Dritter Teil. Einnahmequellen und Finanzgebaren
  • Vierter Teil. Die Versicherungsträger
  • Fünfter Teil. Das Streitverfahren, Rechtsverletzungen und Strafen
  • Sechster Teil. Die Krankenversicherung der Ausländer
  • Contents

Full text

564 
Wird dagegen einer grossen Anzahl von verschiedenen Kassen 
eine finanzielle Selbständigkeit gewährt, so sind die Ursachen, 
die hier und dort zu einem Defizit führen können, bedeutend 
zahlreicher und schwerwiegender. Man kann hierbei in der Haupt- 
sache vier verschiedene Kategorien unterscheiden : 
Erstens werden die zufälligen Abweichungen umsomehr zu 
befürchten. sein, je geringer der Mitgliederbestand der Kasse 
ist. Es ist schwierig, in einwandfreier Weise die Mindestzahl von 
Mitgliedern einer Kasse festzustellen, unterhalb derer sich der 
Ausgleich der Risiken mit zu grossen Unregelmässigkeiten voll- 
ziehen würde. Bei einem verhältnismässig so häufig eintretenden 
Wagnis, wie es die Krankheit darstellt, kann diese Mindestzahl 
von Mitgliedern allerdings verhältnismässig gering sein. Denn 
auch ohne Anwendung der Wahrscheinlichkeitsrechnung ergibt 
sich, dass, wenn im Durschnitt des Jahres unter 10 Personen 
eine krank wird, man. zu einem möglichst günstigen Ausgleich der 
Risiken eine wesentlich niedrigere Zahl von Versicherten zusammen- 
zufassen braucht, als wenn z. B. im Durchschnitt. nur eine von 100 
Personen vom schädigenden Ereignis betroffen wird. Ange- 
nommen, der Satz der Erkrankungshäufigkeit, in Tagen berechnet 
und durch 365 geteilt, stelle die mathematische Wahrscheinlich- 
keit dar, dass ein im Jahre beliebig gewählter Risikotag 
ein Krankheitstag ist und ferner angenommen, dass ‚auf 
Grund der Praxis Sicherheit besteht, dass die zufällige Abwei- 
chung nicht grösser sein wird als das Vierfache der mittleren 
quadratischen Abweichung, so ergibt die Berechnung, dass man 
bei einer Erkrankungshäufigkeit von 10 Tagen und einem Bestand 
von 100 Versicherten mit einer tatsächlichen Erkrankungshäufig- 
keit zählen muss, die die erwartete Erkrankungshäufigkeit um 
nicht mehr als 12,5 v. H. überschreitet. Dies stellt immerhin eine 
ziemlich beträchtliche und für das finanzielle Gleichgewicht 
gefährliche Abweichung dar. Bei 500 Versicherten verringert 
sich diese Abweichung auf 6 v. H. der vorgesehenen Erkrankungs- 
häufigkeit, bei 1000 Versicherten auf 4 v. H. und bei 10.000 Ver- 
sicherten auf 1,25 v. H. Die gesetzlich häufig vorgesehene Mindest- 
mitgliederzahl von 100 Versicherten erscheint daher ziemlich 
niedrig. Allerdings können noch andere Erwägungen mitsprechen 
und zwar besonders die Schwierigkeit, in einem nicht allzu grossen 
Gebiet in dünn bevölkerten Bezirken einen grösseren Mitglieder- 
bestand zusammenzubringen, 
Aber diese nur zufälligen Abweichungen sind nicht die gefähr- 
lichsten. Der wahre Grund für die ungleiche Belastung der ver- 
DRITTER TEIL
	        

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Die Obligatorische Krankenversicherung. Internationales Arbeitsamt, 1927.
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