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Die obligatorische Krankenversicherung

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Bibliographic data

fullscreen: Die obligatorische Krankenversicherung

Monograph

Identifikator:
176840707X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-149526
Document type:
Monograph
Title:
Die obligatorische Krankenversicherung
Place of publication:
Genf
Publisher:
Internationales Arbeitsamt
Year of publication:
1927
Scope:
892 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Einnahmequellen und Finanzgebaren
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die obligatorische Krankenversicherung
  • Title page
  • Allgemeine Einleitung
  • Erster Teil. Das Anwendungsgebiet
  • Zweiter Teil. Leistungen
  • Dritter Teil. Einnahmequellen und Finanzgebaren
  • Vierter Teil. Die Versicherungsträger
  • Fünfter Teil. Das Streitverfahren, Rechtsverletzungen und Strafen
  • Sechster Teil. Die Krankenversicherung der Ausländer
  • Contents

Full text

EINNAHMEQUELLEN UND FINANZGEBAREN 567 
PL 
kasse. Nur bei den Betriebskassen, die häufig auf Veranlassung 
des Unternehmers errichtet und unter seiner Aufsicht verwaltet 
werden, dürfte es gerecht sein, dass der Unternehmer für die Ver- 
sicherungsleistungen die Bürgschaft übernimmt. Was die staatliche 
Garantie betrifft, so handelt es sich bei ihr eigentlich nur um ein 
Zauberwort. Sie hat den Vorteil, dem Beitragszahler die Überzeu- 
gung zu geben, dass er auf keinen Fall um die Ansprüche kommen 
kann, die ihm auf Grund seiner Leistungen ‚zustehen. . Immerhin 
nehmen. nur wenige Gesetze zur Haftung des Staates Zuflucht. 
Jede gesunde Sozialversicherung soll auf dem Grundsatz des 
Gleichgewichts zwischen Einnahmen und Ausgaben beruhen. 
Nach diesen mehr theoretischen Betrachtungen wollen wir 
kurz untersuchen, wie diese Frage in der Gesetzgebung der verschie- 
denen Staaten gelöst ist. 
Wie bereits gesagt, hängt die Frage wesentlich davon ab, in 
welchem Umfange die Finanzverwaltung der Versicherung zentra- 
lisiert ist. Ferner ist die Art des Beitrages von Bedeutung, und 
zwar je nachdem ob er für das gesamte Land einheitlich festgesetzt 
ist oder örtlich oder von einer zur anderen Kasse verschieden 
bemessen wird. Auch erscheint es zweckmässig, zunächst darzu- 
stellen, wie sich die bisher untersuchten. Gesetzgebungen in dieser 
Hinsicht entscheiden. 
Dies soll Gegenstand der nachfolgenden Darstellungen sein. 
GESETZGEBUNGEN 
Art der Gefahren- 
gemeinschaft 
Es besteht nur eine 
Gefahrengemeinschaft 
Es bestehen vonein- 
ander unabhängige 
Gefahrengemein- 
schaften 
Einheitsbeitrag 
für die gesamte 
Versicherung 
Belgien (Seeleute) 
Bulgarien 
Frankreich (Seeleute) 
B.S.S.R. 
Yhile; Frankreich (Berg- 
arbeiter) ; Grossbri- 
tannien ; Ungarn; Ita- 
'jen (neue Provinzen) ; 
Irischer (Freistaat ; 
Nordirland ; Portu- 
gal; Rumänien (Buko- 
wina ausgenommen) ; 
Schweiz: Appenzell 
'Ausser-Rhoden), Ba- 
zel-Stadt, St. Gallen : 
Tschechoslowakei 
Örtlich oder von einer 
Kasse zur anderen 
in gewissen Grenzen 
wechselnder Beitrag 
Königreich der Serben, 
Kroaten und Slowe- 
nen ? 
Deutschland ; Öster- 
reich ; Estland ; 
Frankreich (Elsass- 
Lothringen); Lett- 
‚and; Litauen; Luxem- 
ourg; Norwegen*®; 
Polen ; Rumänien 
(Bukowina); Schweiz: 
Appenzell (Inner- 
Bhoden). 
; \ Die Zentral-Arbeiterversicherungsanstalt (S. U. Z. O. R.) lässt jedoch den Lokal; 
assen eine gewisse Selbständigkeit in der Finanzverwaltung. 
In der Praxis findet gegenwärtig der „Normaltarif““ bei allen Kassen Anwendung.
	        

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Die Obligatorische Krankenversicherung. Internationales Arbeitsamt, 1927.
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