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Bevölkerungslehre

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Bibliographic data

Full text: Bevölkerungslehre

Monograph

Identifikator:
1771714808
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-153366
Document type:
Monograph
Author:
Rauecker, Bruno http://d-nb.info/gnd/116364661
Title:
Rationalisierung als Kulturfaktor
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Reimar Hobbing
Year of publication:
[1928]
Scope:
182 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
B. Betrachtungen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bevölkerungslehre
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Gegenstand und Stellung der Bevölkerungslehre
  • Erster geschichtlicher Teil. Die Entwicklung von Bevölkerung, Wirtschaft und Gesellschaft im Zusammenhang mit den Anschauungen und lehren darüber
  • Zweiter systematisch-theoretischer Teil. Volkszahl, Volkswachstum und Nahrungsspielraum
  • Dritter Teil. Ergebnisse
  • Namenverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

Pi 
- Erster geschichtlicher Teil 
Die Entwicklung von Bevölkerung und Wirtschaft, wie wir sie 
bis jetzt für Deutschland kennen gelernt haben, beruhte in hohem 
Grade auf den besonderen geographischen und klimatischen Voraus- 
setzungen des Landes. Wo diese anders waren, mußte auch die 
Entwicklung einen anderen Gang nehmen. Es sei hier nur auf die 
besonderen Verhältnisse Hollands hingewiesen. Holland war nicht 
wie Deutschland in der Lage, in seiner Nachbarschaft über Gebiete 
zu verfügen, die von tiefer stehenden Völkerschaften bewohnt waren. 
„So findet nur ein kleiner Teil der landlosen Bevölkerung als Siedler 
auf deutschem und englischem Kolonisationsboden Unterkunft; zu- 
meist aber kommen die überschüssigen Kräfte den Gewerben zugute. 
Wer sich auf dem Hofe oder der Kate seines Vaters beengt fühlte, 
wandert in die Städte, um sein Brot in Tuchindustrie oder im Handel 
zu suchen ?!).“ Darin liegt neben anderen Ursachen einer der Gründe, 
weshalb in Holland so früh städtisches Leben, Gewerbe und Handel 
aufgeblüht sind. 
2. Vom Beginn der Neuzeit bis etwa zum Ausgang 
des 18. Jahrhunderts. 
Wenn man das Mittelalter nach oben vielfach durch die Entdeckung 
Amerikas im Jahre 1492 oder durch die Reformation abschließt und 
dann die Neuzeit beginnen läßt, so hat diese Einteilung nicht für 
alle Problemstellungen den gleichen Erkenntniswert. Er ist ver- 
schieden, je nachdem man auf die Entwicklung der staatlichen Ver- 
fassung oder auf die wirtschaftlichen Zustände oder vielleicht auf 
den Gang der geistigen Entwicklung abhebt”). Während jedoch 
die Anfänge zu einer Umwandlung in den geistigen Anschauungen 
z. T. wesentlich früher liegen, kann man sagen, daß wirklich etwa 
um die genannte Zeit in Deutschland — in anderen Ländern lagen 
diese Verhältnisse anders — sich ein starker Wandel in den wirt- 
schaftlichen Verhältnissen anzubahnen beginnt, der den Nahrungs- 
spielraum der Volkswirschaft erheblich beeinträchtigte. Es ist schon 
davon die Rede gewesen, daß bereits in der zweiten Hälfte des 
(4. Jahrhunderts die Bevölkerungszahl mancher Städte zurückge- 
gangen ist und ihre wirtschaftliche Lage sich verschlechtert hat. 
Soweit dies zutrifft, mag es sein, daß wir es hier mit dem Beginn 
einer Entwicklung zu tun haben, die dann vor allem im 16. Jahr- 
hundert wesentlich stärker auftritt. Dabei sei jedoch hervorgehoben. 
') Häpke, Brügges Entwicklung zum mittelalterlichen Weltmarkt, 1908, S. 4/5. 
3 Vgl. dazu Mombert, Geschichte d. Nationalökonomie, 10927, S. saff.
	        

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Principes d’Économie Politique. Sirey, 1926.
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