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Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Multivolume work

Identifikator:
1780159447
Document type:
Multivolume work
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Das Kapital
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1926-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1780159595
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-188277
Document type:
Volume
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Der Produktionsprozeß des Kapitals
Volume count:
1.1928
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1928
Scope:
XLVIII, 768 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Abschnitt. Ware und Geld
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Kapital
  • Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Ware und Geld
  • Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  • Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
  • Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
  • Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
  • Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
  • Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
  • Index

Full text

24 
Erster Abschnitt. 
er den mystischen Charakter von Gold und Silber wegzuklären, 
indem er ihnen minder blendende Waren unterschiebt und mit stets 
erneutem Vergnügen den Katalog all des Warenpöbels ableiert, der 
seinerzeit die Rolle des Warenäquivalents gespielt hat. Er ahnt 
nicht, daß schon der einfachste Wertausdruck, wie 20 Ellen Lein- 
wand — 1 Rock, das Rätsel der Aequivalentform zu lösen gibt. 
Der Körper der Ware, die zum Aequivalent dient, gilt stets 
als Verkörperung abstrakt menschlicher Arbeit und ist stets das 
Produkt einer bestimmten nützlichen, konkreten Arbeit... Diese 
konkrete Arbeit wird also zum Ausdruck abstrakt menschlicher 
Arbeit. Gilt der Rock zum Beispiel als bloße Verwirklichung, so 
die Schneiderei, die sich tatsächlich in ihm verwirklicht, als bloße 
Verwirklichungsform abstrakt menschlicher Arbeit. Im Wert- 
ausdruck der Leinwand besteht die Nützlichkeit der Schneiderei 
nicht darin, daß sie Kleider, also auch Leute, sondern daß sie einen 
Körper macht, dem man es ansieht, daß er Wert ist, also Gallerte 
von Arbeit, die sich durchaus nicht unterscheidet von der im Lein- 
wandwert vergegenständlichten Arbeit. Um solch einen Wertspiegel 
zu machen, muß die Schneiderei selbst nichts widerspiegeln außer 
ihrer abstrakten Eigenschaft, menschliche Arbeit zu sein. 
In der Form der Schneiderei wie in der Form der Weberei wird 
menschliche Arbeitskraft verausgabt. Beide besitzen daher die all- 
gemeine Eigenschaft menschlicher Arbeit und mögen daher in be- 
stimmten Fällen, zum Beispiel bei der Wertproduktion, nur unter 
diesem Gesichtspunkt in Betracht kommen. Al das ist nicht 
mysteriös. Aber im Wertausdruck der Ware wird die Sache ver- 
dreht. Um zum Beispiel auszudrücken, daß das Weben nicht in 
seiner konkreten Form als Weben, sondern in seiner allgemeinen 
Eigenschaft als menschliche Arbeit den Leinwandwert bildet, wird 
ihm die Schneiderei, die konkrete Arbeit, die das Leinwand- 
Aequivalent produziert, gegenübergestellt als die handgreifliche 
Verwirklichungsform abstrakt menschlicher Arbeit. 
Es ist also eine zweite Eigentümlichkeit der Aequivalentform, 
daß konkrete Arbeit zur Erscheinungsform ihres Gegenteils, ab- 
strakt menschlicher Arbeit wird. 
Indem aber diese konkrete Arbeit, die Schneiderei, als bloßer 
Ausdruck unterschiedsloser menschlicher Arbeit gilt, besitzt sie die 
Form der Gleichheit mit anderer Arbeit, der in der Leinwand 
steckenden Arbeit, und ist daher, obgleich Privatarbeit, wie alle 
andere Waren produzierende Arbeit, dennoch Arbeit in unmittelbar 
gesellschaftlicher Form. Eben deshalb stellt sie sich dar in einem 
Produkt, das unmittelbar austauschbar mit anderer Ware ist. Es 
ist also eine dritle Eigentümlichkeit der Aequivalentform, daß 
Privatarbeit zur Form ihres Gegenteils wird, zu Arbeit in unmittel- 
bar gesellschaftlicher Form. 
Die beiden zuletzt entwickelten Eigentümlichkeiten der Aequi- 
valentform werden noch faßbarer, wenn wir zu dem großen Forscher
	        

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Der Produktionsprozeß Des Kapitals. J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H., 1928.
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