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Die Praxis der bürgerlichen Klassenjustiz im Kampfe gegen die revolutionären Bewegungen der Werktätigen, nationalen Minderheiten, Kolonial- und Halbkolonialvölker

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Bibliographic data

fullscreen: Die Praxis der bürgerlichen Klassenjustiz im Kampfe gegen die revolutionären Bewegungen der Werktätigen, nationalen Minderheiten, Kolonial- und Halbkolonialvölker

Monograph

Identifikator:
1789410827
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-174483
Document type:
Monograph
Title:
Die Praxis der bürgerlichen Klassenjustiz im Kampfe gegen die revolutionären Bewegungen der Werktätigen, nationalen Minderheiten, Kolonial- und Halbkolonialvölker
Edition:
Als Ms. gedr
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Mopr Verl.
Year of publication:
1928
Scope:
124 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VII. Die Gesetze und das Gerichtswesen in den Kolonial- und Halbkolonialländern
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Praxis der bürgerlichen Klassenjustiz im Kampfe gegen die revolutionären Bewegungen der Werktätigen, nationalen Minderheiten, Kolonial- und Halbkolonialvölker
  • Title page
  • Contents
  • I. Die Ausnahmegesetzgebung gegen die Werktätigen und ihre Organisationen
  • II. Die juristische Praxis in den politischen Prozessen und die Organisierung der Verteidigung
  • III. Die außergerichtliche Justiz und die Polizei
  • IV. Das Gefängnisregime
  • V. Das Asylrecht
  • VI. Die rechtliche Lage der nationalen Minderheiten
  • VII. Die Gesetze und das Gerichtswesen in den Kolonial- und Halbkolonialländern

Full text

ausgebrochen war. Später finden wir, daß die Regierung, als die 
Reformfrage in Indien aufkam, die Regulierungsform von 1918 und 
auch diejenige von Bengalen einführte. Als diese Regulierungen 
formiert waren und in Wirkung traten, hatten die Swaraj-Führer. eine 
geheime Konferenz mit der Regierung, in welcher sie zu der Ver- 
ständigung kamen, daß sie keine Freiheitsbewegung unterstützen 
würden, falls die Regierung keine Mohammedaner verhaften oder ein- 
kerkern würde. 
Als dann die Swaraj-Partei in Bengalen ihren Einfluß verlor, 
wurden die Zustände dank dem bengalischen Rat so unmöglich, daß 
zu dieser Zeit der bengalische Kommunialaufruhr ausbrach, Er wurde 
verursacht durch das Spielen von Musikkapellen vor den Moscheen. 
Soldaten wurde nicht gestattet, in die Stadt zu kommen. Als sie 
dennoch eintrafen, wurden sie in verschiedenen Teilen der Stadt, 
unter dem Vorwand, den Aufruhr zu unterdrücken, einquartiert. 
Jedoch vor ihren Augen wurden Bürger geschlagen und Frauen und 
Kinder gemordet, ohne daß einer der Soldaten eingriff. Als die 
Regierung befragt wurde, teilten sie mit, daß das Sache der Stadt 
sei, diese Frage selbst zu erledigen.. 
In religiöse Fragen mischt sich die fremde Regierung angeblich 
aicht ein, Es wurde aber später herausgefunden, daß die fremde 
Regierung in Wirklichkeit das Feuer dieses Kampfes geschürt hatte, 
Zs ist ein Teil der britischen Propaganda und Agitation in 
'ndien, die Welt glauben zu machen, daß sie sich nicht in religiöse 
Fragen in Indien einmische. Zu einem sehr großen Teil waren diese 
Unruhen von der britischen Regierung in Indien verursacht, und zu 
ileicher Zeit war es eine Ungerechtigkeit, die ganze Schuld Indien 
zuzuschieben, Es kam auch oft zu Zusammenstößen auf religiöser 
Grundlage, bevor noch die Engländer nach Indien kamen, doch sind 
die Gegensätze und das böse Blut zwischen den Mohammedanern und 
Hindus gegenwärtig schlimmer denn je. Sie waren nicht so akut in 
den früheren Zeiten, 
FEinIndonesier-: 
Ich glaube, daß die Frage der Gesetzgebung jetzt wirklich wichtig 
ist. In der vorigen Woche war eine internationale Versammlung im 
Haag und später in Brüssel, um eine Aktion gegen den Kommunismus 
zu unternehmen, Welche Formen wird dieser Kampf gegen den Kom- 
munismus annehmen, und welche Gefahren für alle Proletarier 
und die ganze Menschheit wird er mit sich. bringen? Das können 
wir aus der Gesetzgebung in Indonesien sehen. 
Die Gesetzgebung in Indonesien ist natürlich nur dazu da, um 
die Interessen des holländischen Imperialismus zu verteidigen. Indo- 
nesien hat 300 Jahre gegen Holland gekämpft, oder richtiger: Holland 
hat mehr als 300 Jahre gegen Indonesien gekämpft und hat gesiegt., 
Der Charakter der Gesetzgebung ist dadurch ein kriegerischer ge- 
worden; es ist eine Kriegsgesetzgebung, welche sich stützt auf Gewalt, 
Betrug und Willkür. Ich werde ein Beispiel geben, In einem Gesetz 
wird gesagt, jeder, der in der Oeffentlichkeit Gefühle von Haß gegen 
die Regierung manifestiert, wird mit 7% Jahren bestraft. Wenn Men- 
schen Gefühle manifestieren, wie kann ein Jurist sagen, daß jemand 
ein Gefühl von Haß geäußert hat? Und solcher Artikel gibt es viele in
	        

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Encyklopädie Der Rechtswissenschaft. Duncker & Humblot [u.a.], 1904.
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