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Die Praxis der bürgerlichen Klassenjustiz im Kampfe gegen die revolutionären Bewegungen der Werktätigen, nationalen Minderheiten, Kolonial- und Halbkolonialvölker

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Bibliographic data

fullscreen: Die Praxis der bürgerlichen Klassenjustiz im Kampfe gegen die revolutionären Bewegungen der Werktätigen, nationalen Minderheiten, Kolonial- und Halbkolonialvölker

Monograph

Identifikator:
1789410827
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-174483
Document type:
Monograph
Title:
Die Praxis der bürgerlichen Klassenjustiz im Kampfe gegen die revolutionären Bewegungen der Werktätigen, nationalen Minderheiten, Kolonial- und Halbkolonialvölker
Edition:
Als Ms. gedr
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Mopr Verl.
Year of publication:
1928
Scope:
124 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Die außergerichtliche Justiz und die Polizei
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Praxis der bürgerlichen Klassenjustiz im Kampfe gegen die revolutionären Bewegungen der Werktätigen, nationalen Minderheiten, Kolonial- und Halbkolonialvölker
  • Title page
  • Contents
  • I. Die Ausnahmegesetzgebung gegen die Werktätigen und ihre Organisationen
  • II. Die juristische Praxis in den politischen Prozessen und die Organisierung der Verteidigung
  • III. Die außergerichtliche Justiz und die Polizei
  • IV. Das Gefängnisregime
  • V. Das Asylrecht
  • VI. Die rechtliche Lage der nationalen Minderheiten
  • VII. Die Gesetze und das Gerichtswesen in den Kolonial- und Halbkolonialländern

Full text

agenten besetzt, Kein Dorf, in dem nicht Vertreter der Schutz- und 
der politischen Polizei, der Militärverbände oder der patriotischen 
Organisationen vorhanden waren und außerdem noch verschiedene 
dunkle, sogenannte „unverantwortliche Elemente” ihr Wesen treiben. 
Aufgabe derselben ist, die geringsten Aeußerungen der Unzufrieden- 
heit gegen das Ljaptschew-Regime unter den Arbeiter- und Bauern- 
massen mit den blutigsten Gewaltmaßnahmen zu ersticken. Eine 
ununterbrochene Kette von „Verschwörungen‘ und Konspirationen 
ist das Schreckgespenst dieser faschistischen Retter des Vaterlandes, 
Zur „Vorbeugung der Entstehung” und „Ausbreitung dieser Ver- 
schwörungen” unternimmt die Polizei in den Städten allwöchentlich 
regulär wiederkehrende Haussuchungen. Militär, Polizei, Geheim- 
agenten umzingeln Hunderte von Häusern und hausen vandalisch in 
den Wohnungen auf der Suche nach „Verschwörern“ und „konspira- 
tivem Material”, Die Resultate dieser Durchsuchungen sind stets 
Massenverhaftungen, Morde und, allerdings nur in der Phantasie der 
Polizeiorgane bestehende, Entdeckungen von Verschwörungen, Man 
unternimmt selbst spezielle Strafexpeditionen zur Verfolgung von 
Banditen, die, nach Aussagen von oppositionellen Zeitungen, „Ra- 
dikal‘”, „Kosturkove‘” und „Nesawissimost“, der Nationalen Partei, 
durch ihre Inquisitionsmaßnahmen gegen die friedliche Bevölkerung 
solche „Banditen‘ züchten, denn alle Personen, die vor dem 
Terror dieser Strafexpeditionen in die Wälder flüchten, werden. von 
der Regierung als „Banditen‘ erklärt, Die Expeditionen sind durch 
ihre Maßnahmen berüchtigt; so z. B, haben sie im Juli 1927 im 
Trojansker Kreise eine ganze Reihe von Dörfern und eine Unmenge 
von einzelnen Häusern vernichtet, Bauern in Massen verhaftet und 
schwer mißhandelt. Unzählige der Verhafteten wurden bei „Flucht- 
versuchen‘ erschossen, Allein im genannten Kreise sind während 
dieser Periode gegen 200 von der Expedition ermordete Bauern zu 
verzeichnen gewesen, 
Die Polizeibeamten erpressen von der Bevölkerung ungesetzliche 
Geldstrafen und Steuern, sich auf diese Weise bereichernd; schänden 
die Frauen, schlagen die Verhafteten zu Krüppeln, schneiden ihnen 
die Ohren ab. Ja, es gibt derartig bestialische Polizeibeamte, die 
ihren unglücklichen Opfern sogar die Ohren abbeißen. Diejenigen, 
die trotz aller inquisitorischen Martern und Qualen standhaft bleiben, 
werden von diesen Polizeibestien ermordet. Und für alle diese 
Schandtaten beziehen die Beamten hohe Gehälter, werden ihnen als 
Belohnung spezielle Geschenke überreicht und Straßen in Sofia auf 
die ‚Namen derer umgetauft, die sich durch besondere Grausamkeit 
auszeichneten, 
Selbstverständlich werden die Arbeiterorganisationen speziell und 
am stärksten verfolgt. 
Ueber Rumänien folgendes; Die Siguranza ist eine besondere 
Einrichtung der Geheim- und Schutzpolizei, die sich über das gesamte 
Land erstreckt, Sie besitzt ihre eigene Verwaltung und verfügt über 
ein eigenes Telegraphennetz, Bei der Vernehmung von Verhafteten 
benutzt die Siguranza die scheußlichsten mittelalterlichen Folter- 
methoden, vervollkommnet durch die Errungenschaften der modernen 
Technik, 
Und über die Folterungen, die von der Polizei ausgeführt werden, 
hat Spiro uns hier unerhörte Tatsachen vorgetragen, solche Tat- 
51
	        

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Naturalwirtschaft Und Geldwirtschaft in Der Weltgeschichte. Seidel, 1930.
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