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The new industrial revolution and wages

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Bibliographic data

fullscreen: The new industrial revolution and wages

Monograph

Identifikator:
1804651486
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-193069
Document type:
Monograph
Author:
Lauck, William Jett http://d-nb.info/gnd/173237126
Title:
The new industrial revolution and wages
Place of publication:
New York
Publisher:
Funk & Wagnalls
Year of publication:
1929
Scope:
ix, 308 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Chapter VIII. Acceptance and general application of the theory of productive efficiency
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriß der allgemeinen Volkswirtschaftslehre
  • Begriff. Psychologische und sittliche Grundlage. Literatur und Methode. Land, Leute und Technik. Die gesellschaftliche Verfassung der Volkswirtschaft (1.1901)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Begriff. Psychologische und sittliche Grundlage. Litteratur und Methode
  • Erstes Buch. Land, Leute und Technik als Massenerscheinung und Elemente der Volkswirtschaft
  • Zweites Buch. Die gesellschaftliche Verfassung der Volkswirtschaft, ihre wichtigen Organe und deren Hauptursachen
  • Index

Full text

156 Zweites Buch. Die gesellschaftliche Verfassung der Volkswirtschaft. 
aller Art, oft mit ungerechter Verteilung an die Bürger befriedigen konnten. Sie gaben 
deshalb von 1780—–1870 den privaten Unternehmungen wieder freiere Bahn; 
die heutige Güterversorgung, die heutige Technik, der heutige Verkehr konnten damit 
entstehen. Erst neuestens, als die Schattenseiten und Mißbräuche der Unternehmungen 
stark hervortraten, haben Staat und Gemeinden sie teils unter Kontrolle gestellt, teils 
hnen gewifse Funktionen wieder abgenommen. Die Unternehmungswelt erwuchs von 
1750 bis zur Gegenwart zu solcher Größe und Leistungsfähigkeit, weil sie einen steigenden 
Personenkreis, wachsende Kapitalien zu einheitlichem wirtschaftlichem Effekt zusammen— 
faßte und doch frei auf dem Markt sich bewegte, durch die Gewinnchancen zu höchster 
Austrengung veranlaßt wurde. Sie verlangt auf dem Markte Ersatz ihres Aufwandes 
und Gewinn, sie richtet sich nach den erzielten Preisen. Ersetzen die Preise den Auf— 
wand, die Kosten nicht, so stellt sie die Produktion ein oder schränkt sie ein, weil sie 
den Verlust nicht ertragen will; ersetzen die Preise die Kosten reichlich, so steigt der 
Gewinn, und dieses Steigen des Gewinnes verlockt die Produktion zur Ausdehnung. 
So entstand mit der Unternehmung jenes freie Spiel von Verträgen, von Zu— und 
Abnahme des Angebots und der Nachfrage. Der Handel kommt hinzu, die Vorräte an 
den rechten Ort, zu rechter Zeit zu bringen, die Vorratshaltung zu übernehmen; auch 
das geschah mehr und mehr am leichtesten, wenn die Unternehmung es übernahm. Ein 
Mechanismus der freien gesellschaftlichen Marktversorgung entstand, der durch das stete 
Steigen und Fallen der Preise, durch die Gewinnprämie für richtige, billige, gute 
Produktion, die Verluststrafe für falsche, zu teure schlechte Produktion den größeren Teil 
der Warenerzeugung und den Handel in den rechten Bahnen erhielt. Natürlich nur 
in dem Maße, wie das nach der Größe und Isoliertheit des Marktes, nach der Fähigkeit 
der Menschen, nach den Zufällen der Natur und des Schicksals möglich war. In kleinen 
Staaten und Gebieten war es leichter als in großen Nationalstaaten und gar in der 
heutigen Weltwirtschaft. Mit der Kompliziertheit der Technik, den Entfernungen des 
Verkehrs, der wachsenden Größe der Betriebe wurde die Produktion für den Markt und 
die Vorratshaltung in der Hand der Unternehmer auf der einen Seite freilich erleichtert, 
auf der anderen aber wurde die Beurteilung des Bedarfs erschwert, weil man für die 
ganze Welt und die ferne Zukunft spekulativ ihn fassen sollte. Daher neben der besseren 
Versorgung im ganzen doch die wachsenden Klagen über Krisen und Arbeitslosigkeit, 
über Hausse und Baisse. Die harte Korrektur der falschen Spekulation und Produktion 
durch Bankerotte mußte als starker Mißstand empfunden werden. Unlautere Gewinn— 
absichten konnten in das immer kompliziertere Spiel des Marktes leichter eingreifen. 
Schamlose Gewinnfucht, rücksichtslose harte Konkurrenz, brutale Niederwerfung der 
Schwachen konnte fündigen, wie kaum je früher. 
Der Socialismus 'erklärte deshalb: die Unternehmung taugt nicht; sie will nur 
Wuchergewinn machen; sie ist herzlos und gleichgültig; sie versagt, wenn der Gewinn 
auf 1i—20/0 sinkt, sie wird erst bei 1009/0 kühn, bei 800/0 waghalsig, bei 100 */0 stampft 
fie alle menschlichen Gesetze unter die Füße, bei 8300/0 erlaubt sie sich jedes Verbrechen. 
Gewiß liegen nach dieser Seite die dunkeln Schatten der Unternehmerthätigkeit. Aber 
es ist nicht falsch, daß sie bei 10/0 erlahmt, bei 8—10 energisch wird; zu mehr kommt 
fie nur selten. Es ist eine Verkennung aller menschlichen Natur zu verlangen, daß der 
Mensch nicht nach Gewinn strebe, nur muß die Moral- und die Rechtsregel dieses 
Streben im Zaume halten. Durch Riesengewinne lassen sich nicht bloß Unternehmer, 
'ondern die meisten Menschen bestechen. 
über einen Teil der Unvollkommenheit der bisherigen Unternehmungen können die 
Kartelle mit ihrer nationalen und internationalen Ausdehnung uns weghelfen. Ihre 
Schattenseiten und Monopolmißbräuche verschwinden, wenn sie in die rechte Verfassung 
gebracht werden. Ob es omnipotente, staatliche, kommunistische Organisationen 
besser vermöchten, zumal in wechfelnden demokratischen Händen, das ist eben die Frage, 
welche die Socialisten bejahen, alle Kenner der Geschichte und der Menschen verneinen, 
Noch viel unwahrscheinlicher ist, daß es gelingen sollte, eine socialistische Central⸗ 
lettkung der Weltwirtschaft zu schaffen, was doch bei der heutigen geographischen
	        

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