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Bevölkerungslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Bevölkerungslehre

Monograph

Identifikator:
181333546X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-201592
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Bevölkerungslehre
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1929
Scope:
IV, 490 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter systematisch-theoretischer Teil. Volkszahl, Volkswachstum und Nahrungsspielraum
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bevölkerungslehre
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Gegenstand und Stellung der Bevölkerungslehre
  • Erster geschichtlicher Teil. Die Entwicklung von Bevölkerung, Wirtschaft und Gesellschaft im Zusammenhang mit den Anschauungen und lehren darüber
  • Zweiter systematisch-theoretischer Teil. Volkszahl, Volkswachstum und Nahrungsspielraum
  • Dritter Teil. Ergebnisse
  • Namenverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

4. Kap. Volkszahl und Nahrungsspielraum in ihrem Zusammenhang usw. A6I 
Prinzip fehlt in einer sozialistischen Wirtschaftsordnung, trotzdem 
auch in ihr die Produktion unweigerlich das Ergebnis der drei 
Faktoren: Boden, Arbeit und Kapital, sein wird. Zunächt kann 
die Leitung einer derartigen Gemeinwirtschaft gar nicht wissen, — 
worauf neuerdings vor allem Halm hingewiesen hat‘) — was von 
den Preisen der fertigen Güter auf Zins, Arbeitslohn und Unter- 
nehmergewinn entfällt; das ist um so weniger möglich, wenn dabei, 
wie es der Sozialismus tut, von der Arbeitskostentheorie ausgegangen 
wird. Brutzkus hat auf Grund der Erfahrungen, die man in den 
letzten Jahren in Rußland gemacht hat, auf das gleiche hingewiesen 
und. dargelegt ?), daß seiner Meinung nach der sozialistische Staat 
selbst mit dem ganzen Rüstzeug der wissenschaftlichen Theorie und 
eines „statistischen Riesenapparates nicht imstande Sei, den Bedarf 
seiner Bürger zu ermessen, nicht imstande sei, ihn abzuwägen und 
daher auch nicht in der Lage sei, der Produktion die erforderlichen 
Direktiven zu geben“. 
Man sieht jedenfalls, daß den oben dargelegten Vorzügen 
einer vom Bedarfsprinzip ausgehenden, zentralistisch geleiteten Ge- 
meinwirtschaft auch schwere Nachteile gegenüberstehen, die wohl 
imstande sein können, jene Vorzüge mehr als auszugleichen. Die 
Verhältnisse liegen keineswegs so, wie manche Idealisten annehmen, 
daß man den Charakter der heutigen Wirtschaft als Verkehrs- und 
Marktwirtschaft beseitigen, den Erwerbsgedanken als treibende 
Kraft ausschalten und doch die ökonomisch rationalen Errungen- 
schaften der gegenwärtigen Wirtschaftsordnung mit dem gleichen 
Erfolg beibehalten kann. Bei der Kritik der gegenwärtigen Wirt- 
schaftsordnung hat man von jeher immer wieder auf ihre sozialen 
und unstreitig vorhandenen Schattenseiten verwiesen. Man hat es 
aber von diesen Seiten auch immer wieder versäumt, jenen gesell- 
schaftlichen Mängeln die positiven wirtschaftlichen Leistungen der 
vorhandenen Wirtschaftsordnung gegenüberzustellen. Bei all diesen 
Gedankengängen von Sozialisten und Sozialreformern hat man es 
mit gesellschaftlichen, aber nicht mit ökonomischen Systemen zu 
tun. Man wird gern zugeben, daß für die Größe des Sozialprodukts 
auch die gesellschaftliche Ordnung eine wesentliche Rolle spielen 
kann. Aber so liegen die Dinge doch nicht, daß Wandlungen in 
der vorhandenen Ordnung unbedingt einen günstigen Einfluß auf das 
Sozialprodukt und damit auf den Nahrungsspielraum ausüben werden; 
vielmehr spricht sehr vieles dafür, daß das Gegenteil der Fall sein kann. 
VL 
1) Die Konkurrenz, 1929. 
2) Die Lehren des Marxismus im Lichte d. russischen Revolution, 1928.
	        

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Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1927.
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