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Bevölkerungslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Bevölkerungslehre

Monograph

Identifikator:
181333546X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-201592
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Bevölkerungslehre
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1929
Scope:
IV, 490 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Ergebnisse
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bevölkerungslehre
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Gegenstand und Stellung der Bevölkerungslehre
  • Erster geschichtlicher Teil. Die Entwicklung von Bevölkerung, Wirtschaft und Gesellschaft im Zusammenhang mit den Anschauungen und lehren darüber
  • Zweiter systematisch-theoretischer Teil. Volkszahl, Volkswachstum und Nahrungsspielraum
  • Dritter Teil. Ergebnisse
  • Namenverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

„IC 
Dritter Teil 
Diese Maßnahmen zur Einschränkung des Volkswachstums 
werden heute von vielen zum System erhoben. So hat neuerdings 
ein amerikanischer Gelehrter ausgeführt: „Eine vernunftgemäße Ge- 
burtenkontrolle ist ein ebenso fundamentales Bedürfnis der Nation, 
wie die Erhaltung der Hilfsquellen, gerechte Gesetze und gesunde 
soziale Sitten. Sie ist sogar mehr; sie ist der Eckstein, der die 
anderen zusammenhalten muß . .. Es ist keine Lösung der Schwierig- 
keit, wenn man sich bemüht, die Nahrungsmenge zu heben und da- 
neben die Individuen, die die Erde ernähren soll, vermehrt. Das 
Gefäß ist wohl elastisch, aber es ist doch ein geschlossenes Gefäß. 
Eine gesteigerte Leistungsfähigkeit und kluge Erhaltung der Quellen 
sind nur dann ein Mittel zur Hervorbringung größerer Glückseligkeit’ 
wenn die Volkszahl konstant bleibt“ ). 
Das Ziel dieser Bestrebungen geht dahin, daß die Zunahme der 
Volkszahl hinter der Ausweitung des Nahrungsspielraumes zurück- 
bleibt, daß also die Einschränkung des Volkswachstums vor sich 
geht, ohne daß dabei eine objektive Knappheit der Unterhaltsmittel 
als Ursache in Frage kommt. Wir haben gesehen, daß einer der 
entscheidenden Faktoren bei dem neuzeitlichen Geburtenrückgang 
das Streben nach einem besseren „sozialen“ Nahrungsöpiel- 
raum ist, weil man den vorhandenen als zu gering empfindet. Daß 
eine Verlangsamung des Volkswachstums oder gar eine Stagnation 
desselben, die auf solche Weise vor sich geht, die Wirkung haben 
kann, daß das Volkswachstum hinter dem Wachstum des Nahrungs- 
spielraumes zurückbleibt, kann in der Tendenz keinem Zweifel unter- 
liegen. Soweit dies dann der Fall ist, ist dadurch bei den Zusammen- 
hängen zwischen Wirtschaft und Bevölkerung der ursprünglich ganz 
überwiegend naturalistische Charakter zurückgedrängt worden und 
hat in entscheidendem Maße gesellschaftlichen Faktoren Platz ge- 
macht. Damit wäre dann die Formulierung des Bevölkerungs- 
gesetzes, wie es von Malthus aufgestellt wurde, endgültig erledigt. 
Sein Grundgedanke war ja immer der, daß die Menschen bestrebt 
sind, den vorhandenen Nahrungsspielraum auszufüllen. 
Damit wäre auch das Bevölkerungsproblem in dem Sinne eines 
„prophetischen“ Malthusianismus, der für die Zukunft mit der Ge- 
fahr einer Übervölkerung rechnet, aus der Welt geschafft. Denn 
von einer derartigen Gefahr könnte man nicht mehr sprechen, 
wenn das Wachstum der Bevölkerung dauernd hinter dem des 
Nahrungsspielraumes zurückbleiben würde. Daß dabei die Verhält- 
‘) East, a. a. O., 5. 206 u. 355.
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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