Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Entwicklung der Weißgerberei

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Multivolume work

Identifikator:
1831932415
Document type:
Multivolume work
Title:
Agricultural relief
Place of publication:
Washington
Publisher:
Gov. Pr. Off.
Year of publication:
1928
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1831934515
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-232102
Document type:
Volume
Title:
Agricultural relief
Volume count:
Pt. 4
Place of publication:
Washington
Publisher:
Gov. Pr. Off.
Year of publication:
1928
Scope:
III S., S. 255 - 297
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

139 
sondern unter freiem Himmel, vielleicht in einem seichten Wasserlaufe 
aufgestellt wurde. 
Aber die Sache geht noch weiter. In einer Zusatzbestimmung zur 
Nürnberger Jrher-Ordnung von 1601Z wird das „anlauffen und 
stanzen beschlagen" geregelt in der Weise, daß aus jedes Meisters Haus 
nur zwei Personen Stangen beschlagen dürfen, und daß ein Meister, 
welcher sein Leder getrocknet hat, die Stangen nicht wieder beschlagen 
darf, damit ein anderer Meister an die Reihe komme. Daraus ergibt 
sich, daß auch die Vorrichtung zum Trocknen der Felle nicht in der 
Werkstatt oder in einem anstoßenden Raume sich befindet, auch nicht 
in einem etwa zur Gerberei gehörigen Hose, sondern daß das Trocknen 
ebenfalls entfernt vom Hause des Gerbers vorgenommen wird. Die 
Stangen zum Aufhängen der Felle sind ein gemeinsames Produktions 
mittel der Nürnberger Gerberzunft. Letzterer Punkt sei hier konstatiert; 
seine Besprechung aber kann nur in einem anderen Zusammenhange 
geschehen, weil uns hier nur die Werkstatt als Werkzeug, nicht aber in 
ihren ökonomischen Konsequenzen interessiert. 
Die Nürnberger Jrher-Ordnung von 1535 orientiert uns darüber, 
daß die Gefäße zum Äschern, Schwellen, Gerben, ebenfalls nicht in des 
Meisters Haus stehen, sondern daß diese Gefäße an der Pegnitz oder 
auf dem Steg, welcher über die Pegnitz führt, sich befinden: Mit Fellen 
gefüllte Schäffer und Kufen dürfen nicht über acht Tage auf dem Stege 
stehen bleiben; jeder soll diese Schäffer „über eine zwerche hanndt ober 
den steg hinauß rucken vnd setzen", damit diese Schäffer kein Verkehrs 
hindernis werden. Am Wasser bei dem Steg werden die Felle gefärbt, 
und hier befindet sich auch eine „kesselstat", vielleicht eine Art einfachsten 
Herdes, über welchen jeder Meister seinen Kessel aufhängen darf, um 
darunter Feuer zu machen. 
Auch die Walkmühle, von welcher in einem eigenen Paragraphen 
zu sprechen ist, befindet sich nicht im Besitze des Meisters, und so sehen 
wir, daß einmal der Hauptproduktionsort des mittelalterlichen Weiß 
gerbers keine räumlich konzentrierte, fest gefügte, unbewegliche Werkstatt 
darstellt, sondern daß sich die Produktionstätigkeit an mehreren Pro 
duktionsstätten vollzieht, welche allerdings oft sehr nahe beisammen ge 
wählt sein können. Der aus solchen Verhältnissen stammende Begriff 
„Wasserwerkstatt" erhält damit einen ganz anderen Inhalt. Dann 
aber sehen wir, daß sich der Begriff der eigenen geschloffenen Werkstatt 
aufgelöst hat in eine ganze Anzahl leicht transportabler Werkzeuge, 
wobei die wichtigen Operationen des Wässerns, Äscherns, Schwellens, 
Gerbens, Färbens, die ganze Arbeitenserie am Schabebaum, endlich 
1 Nürnberg 1535, M. S., 462.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Entwicklung Der Weißgerberei. A. Deichert’sche Verlagsbuchhandlung, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.