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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Die Immanenz der Naturgesetze. 
195 
findet‘), ist im Keime schon bei Agrippa vorhanden, bei dem 
im ganzen freilich die ältere Vorstellungsart noch vorherrscht. 
„Die Erkenntnis der Abhängigkeit der Dinge in ihrer Aufeinander- 
folge“ ist, wie er im selben Zusammenhange ausspricht, „das Fun- 
dament jeder Wunderwirkung und irrig ist es, zu glauben, dass 
ein Ereignis die Natur übersteigt und ihr entgegen ist, das nur 
von ihr aus und ihr gemäss erfolgen kann.“ Der geschicht- 
liche Gang des Denkens geht nicht von einem mechanischen 
Bilde des Alls aus, dem die Phantasie nachträglich Leben und Be- 
seelung verliche; vielmehr ist die ursprüngliche konkrete Ein- 
heitsanschauung, die Bewegung und Leben in Eins setzt, die Vor: 
bedingung, aus der durch wissenschaftliche Analyse und Son- 
derung der Begriff des Mechanismus gewonnen wird. — 
Und wie hier der Gedanke der Weltseele dem neuen 
Naturbegriff vorangeht und ihn vorbereitet, so dient er auf der 
andern Seite dazu, die unableitbare Eigentümlichkeit des Be- 
wusstseins festzuhalten und auszusprechen. Das Bewusstsein 
kann nicht von den Dingen und Elementen der Natur als 
sekundäres Ergebnis hergeleitet und aus ihnen erklärt werden: 
es muss als erste und notwendige Bestimmung bereits von An- 
{ang an in sie hineingelegt werden. Der „Sinn“ ist — wie es 
Campanella ausspricht, der als Letzter in der Reihe der Natur- 
philosophen das Ergebnis der Gesamtbewegung noch einmal zu- 
sammenfasst — keine äussere Beschaffenheit, kein Modus, der 
an irgend einem einzelnen Sein haltete und darauf beschränkt 
bliebe, sondern ein wesentliches Attribut und eine aktive Kraft 
„Sensus non videtur esse modus quidem existentiae, sed res 
assentialis visque activa“.5) In diesem Ineinander von Be- 
wusstsein und Kraft sehen wir ein metaphysisches Motiv vor 
uns, das bis weit in die neuere Philosophie hinein fortwirkt und 
das vor allem auf Leibniz vorausweist. Die Naturphilosophie 
der Renaissance hat das Material geschaffen, das Leibniz seiner 
Auffassung und Theorie des Organismus zu Grunde legt. Die 
Kraft ist auch hier nicht ein Produkt des Seins, sondern dessen 
notwendige Bedingung: keinem Wesen können wir ein bestimmtes 
Dasein zusprechen, ohne dass wir es zuvor mit bestimmten 
„Vermögen“ und Fähigkeiten ausstatten. Die Existenz jedes 
Dinges ist dadurch bedingt, dass es die Tendenz besitzt, von dem 
1a*
	        

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Völkerrecht Und Landesrecht. Mohr Siebeck, 1907.
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