Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Verhältnis zum modernen Sensualismus. 
215 
oberste Instanz, die auch die Grundbegriffe der Physik. aufzuklären 
und verständlich zu machen hat. Telesios Lehre schreitet in ent- 
gegengesetztem Sinne fort; sie sucht von einem bestimmten: Grund- 
dogma der Physik den Uebergang zur Physiologie, die ihr mit der 
Psychologie zusammenfällt. Die Dinge sind das Selbstverständ- 
liche und Gegebene, die Empfindung und das Bewusstsein nur ein 
Teilproblem innerhalb der Welt der Gegenstände. Wie es mög- 
lich ist, dass die starren und fertigen Objekte sich in den Fluss 
und Prozess des Bewusstseins wandeln — diese Frage wird nicht 
aufgeworfen. Der Vorgang der Erkenntnis wird durchaus als ein 
Uebergang von Ding zu Ding gefasst und beschrieben. Deut- 
lich tritt dies vor allem in der Theorie des Sehens hervor, 
die man etwa mit Berkeleys späterer Lehre vergleichen muss, 
um sich den Abstand vom philosophischen Sensualismus anschau- 
lich zu machen. Dass die äusseren Dinge in ihrer mannigfachen 
Gestaltung und Färbung sich in uns abbilden, dass der Geist sie 
in entsprechenden zugehörigen Bewegungen enthält und wieder- 
vibt, gilt nur dadurch als möglich, dass ein besonderes körper- 
liches Medium zwischen beiden besteht. Das Licht, das die 
Gegenstände umspielt und durchdringt, nimmt alle ihre Eigen- 
schaften und Formen in sich auf, um sie der seelischen Substanz 
zu überliefern. Indem es von den verschiedenen Objekten eine 
Aenderung seines Bewegungszustandes erfährt, bekleidet es 
sich gleichsam mit all ihren Qualitäten und Beschaffenheiten und 
vermag danach weiterhin auch die Bewegung das Geistes mannig- 
fach und wechselnd zu bestimmen. Hierbei sind es nicht nur 
die Dinge selbst, sondern zugleich ihre vielfältigen Beziehun- 
gen, die sich auf diese Weise abbilden: wir „sehen“ unmittelbar 
nicht nur Helligkeiten und Farben, sondern auch den Zwischen- 
raum zwischen den Objekten und stellen danach ihre Lage: und 
Ordnung vor. Alle diese Bestimmungen gehen ohne weiteres in 
„Affektionen“ des Lichtes über, um sich weiterhin in solche .des 
Geistes zu verwandeln.) Die psychologische Ansicht, die hier ent- 
wickelt wird, hat ihre metaphysische Fortbildung in Patrizzis 
Philosophie gefunden: hier erscheint das Licht, da es notwendig 
an: den Körpern: haftet,; anderseits aber seiner Wesenheit nach 
dem Körperlichen entrückt ist, als ein „Mittleres“ zwischen Materie 
And Immateriellem., zwischen Stofflichem und :Göttlichem.*%
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.